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Church of Uganda


In der Zeit des Terrors waren es die Kirchen und hier vor allem die anglikanische Kirche, die Church of Uganda, die vielen Menschen Halt und Hoffnung vermittelte. Auch ihre Repräsentanten litten unter den Raubzügen der Rebellen, auch ihre Kirchen wurden überfallen und zerstört. Und doch blieben sie nahe bei den Menschen, was ihnen noch heute eine große moralische Autorität verleiht.

Als ungebeugte moralische Instanz sind nun gerade die Kirchen im Norden Ugandas besonders prädestiniert, zur Versöhnung dieser tief zerrissenen Gesellschaft beizutragen. Denn der Riss, den der Bürgerkrieg verursachte, geht mitten durch Dörfer und Kirchengemeinden und Familien. Viele spätere Täter waren zunächst  Opfer. Wie begegnet man einander, wenn ehemalige Kindersoldaten in ihre Dörfer zurückkehren? Wie den Mädchen, die sich prostituieren mussten? Wie gehen diese selbst mit dem Erlittenen um?

Schon in den 1990er Jahren schlossen sich etliche Religionsgemeinschaften zur „Acholi Religious Leaders Peace Initiative (ARLPI)“ zusammen, die Friedens- und Versöhnungsarbeit betreibt. Zu den Aktivposten in dieser Initiative gehören die beiden Partnerdiözesen der Gossner Mission: die Diözesen von Kitgum und Nord-Uganda.

Zu diesen unterhält die Gossner Mission seit März 2016 eine Partnerschaft. Zuvor bereits unterstützte die Gossner Mission den Evangelischen Kirchenkreis Norden in seiner Partnerschaft, die seit 2010 offiziell besteht. In dieser Partnerschaft geht es um kleinere gemeinsame Projekte, die angeschoben werden, mehr aber noch um die Begegnung unter dem Motto „Encouragement – Ermutigung“.