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Mädchen fördern, Missbrauch vorbeugen
Noch immer werden Mädchen in Sambia weniger wertgeschätzt als Jungen, besonders wenn es um ihre Ausbildung geht. Sie sollen im Haus und auf dem Feld mitarbeiten und werden dann irgendwann verheiratet - möglichst früh und gewinnbringend. Viele Mädchen werden Opfer sexueller Gewalt, durch Familienangehörige oder Fremde oder Mitschüler, durch Lehrer oder gar Pastoren. Sie haben nie gelernt, „Nein“ zu sagen. Und wenn sie am Ende schwanger werden, gibt man ihnen sogar häufig noch die Schuld.
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Spielen, lernen, chillen im Jugendzentrum
Wohin nach der Schule, wenn es sonst keine Angebote im Dorf gibt? Wo Gleichaltrige treffen und sinnvoll die Zeit verbringen? Wo gemeinsam an einem Thema arbeiten und sich engagieren? Wo aber auch einfach nur „abhängen“, spielen, Spaß haben? Auf dem Gelände der Kaluli Development Foundation (KDF) im Gwembe-Tal gab es ein leer stehendes Haus. Warum dort nicht eine Freizeiteinrichtung für Kinder und Jugendliche einrichten? So dachten sich zwei deutsche Freiwillige, die in Sambia ein Auslandsjahr absolvierten.
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Frauen stärken, Armut überwinden
Es sind die Frauen, die in Sambia die Last des Alltags tragen. Sie sind für den Haushalt zuständig; sie sammeln Feuerholz; sie holen Wasser aus weit entfernten Brunnen. Den Frauen obliegt die Kindererziehung. Und meist tragen sie durch ihre Feldarbeit auch die Hauptverantwortung für die Ernährung der Familien. Nur: Rechte habe sie zumeist nicht. Zudem sind Frauen noch immer häufig der Willkür von Männern ausgesetzt, von der Einschränkung ihrer Eigentumsrechte bis hin zu sexuellen Übergriffen. Letzteres ist eine der Ursachen für die höhere Rate von HIV-Infektionen von Frauen gegenüber Männern. Die Gossner Mission kämpft für Chancengleichheit und Stärkung der Frauen.
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Wenn der Regen ausbleibt …
Immer schon war der Süden Sambias ein Dürregebiet, der Anbau von Feldfrüchten ein Risiko. Nun kommt die globale Erwärmung hinzu und mit ihr noch mehr Trockenheit. Ernteausfälle und sogar Hunger sind die Folge. Dabei gäbe es in der Gegend rund um den Ort Nkandabwe die Möglichkeit, Felder zu bewässern, denn es findet sich da ein großer See, entstanden aus einer ehemaligen offenen Kohlegrube. Und es gibt eine Bauern-Kooperative, die schon Erfahrung mit Bewässerungslandwirtschaft hat.
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