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KDF - Hilfe zur Selbsthilfe
Bei der Übergabe der Geschäfte an die selbstständige Kaluli Development Foundation (KDF) im Jahre 1998 hat sich die Gossner Mission verpflichtet, die Struktur des Partners auch weiterhin finanziell zu unterstützen. Gerade wenn man Verantwortung an die Partner abtritt, ist es umso wichtiger, diese auch in die Lage zu versetzen, Projekte gut zu planen, zu beaufsichtigen und schließlich auch „ordentlich“ hauszuhalten und transparent abzurechnen. Wie etwa das umfangreiche Landwirtschaftsprojekt oder das zur Gleichstellung der Geschlechter. Gerade eine solche „Strukturförderung“: das ist Hilfe zur Selbsthilfe in Reinform. …
 
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KDF - Gleichstellung von Frauen und Männern
Noch immer haben Frauen in der sambischen Öffentlichkeit nicht die gleichen Möglichkeiten, Einfluss auf Entscheidungsprozesse zu nehmen wie Männer, und das obwohl sie durch ihre vielseitige Belastung in Erziehung, Haushalt und Arbeit oft mehr Verantwortung, jedenfalls mehr Arbeit zu schultern haben als Männer. Nicht zuletzt sind Frauen noch immer häufig der Willkür von Männern ausgesetzt, von der Einschränkung ihrer Eigentumsrechte bis hin zu sexuellen Übergriffen. Letzteres ist eine der Ursachen für die höhere Rate von HIV-Infektionen von Frauen gegenüber Männern. …
 
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NIP - Frauennetzwerk
Kindererziehung, Wasserholen, Feuerholz sammeln, Kochen, Feldarbeit, Handarbeit, das sind nur einige der Belastungen, denen sich sambische Frauen tagtäglich gegenüber sehen. Sie tragen die Hauptlast der Arbeit, sie sind aber in der Zusammenarbeit auch die zuverlässigsten. Was sie sagen, das gilt, was sie sich vornehmen, das führen sie auch durch. So ist die Erfahrung vieler, die aus Europa kommend mit engagierten Sambierinnen sprechen. Man staunt über so viel Initiative trotz der widrigen Umstände und ist gleich eingenommen von dem Elan – und möchte diesen weiter fördern. …
 
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NIP - Schulen
Das Projektgebiet des Naluyanda Integrated Project (NIP) nordwestlich von Lusaka ist weitläufig. Die wenigen Schulen sind weit voneinander entfernt, Transportmöglichkeiten gibt es nicht. So müssen Kinder oft stundenlange Fußmärsche in Kauf nehmen, um am Unterricht teilzunehmen, und das bei afrikanischer Hitze oder heftigem Regen. Was die größeren vielleicht noch schaffen, wird für die kleinen zur Tortur. Und viele gehen deshalb gar nicht oder nur unregelmäßig zur Schule. …
 
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UCZ - Diakoninnen
In der Partnerschaft mit der United Church of Zambia (UCZ) unterstützt die Gossner Mission besonders den Bereich Gemeinwesenförderung. Getragen wird diese Arbeit von engagierten Diakoninnen der Kirche, die auf vielfältige Weise in ihren Gemeinden und Dörfern den Schwächsten bei der Bewältigung ihres Alltags zur Seite stehen. Ähnlich wie Diakoninnen hierzulande leisten sie zum Teil Schwerstarbeit in der häuslichen Pflege von Kranken, in der Lobbyarbeit für Randgruppen der Gesellschaft, bei Behördengängen, in der Jobsuche. ...
 
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Schulgeldfond
Bis zum 7. Schuljahr ist der Schulbesuch in Sambia kostenlos. Wer als Kind also das große Glück hat, nicht allzu weit von einer Schule entfernt zu leben, kann auf eine Grundausbildung hoffen, die ihm zumindest den Start ins Leben erleichtert. Aber auch in diesen ersten 7 Schuljahren fallen Kosten an: für Schuluniformen, für Materialien, in vielen Fällen auch für Transport oder sogar für eine Unterkunft, falls der Weg nach Hause doch zu weit ist. Diese Kosten übernimmt niemand, die muss die Familie aufbringen, wenn sie es kann. …
 
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