Mit Herz und Hand die Arbeit der Gossner Mission unterstützen
Junge Menschen verbinden, die sich der Gossner Mission nahe fühlen – diese Idee nimmt seit einigen Monaten konkrete Formen an. Die „Young Gossners“ bauen Brücken zwischen Jung und Alt.
Wie viele Organisationen steht die Gossner Mission vor einer Generationenfrage. Wer wird in 15 oder 20 Jahren im Kuratorium sitzen? Wer wird die Arbeit tragen, sie gestalten und weiterentwickeln? Die Gossner Mission hat eine klare Perspektive: Mit den „Young Gossners“ ist sie in der nächsten Generation angekommen.
„Wir sind ein Kreis junger Menschen, die mit frischem Blick und viel Engagement die Arbeit der Gossner Mission unterstützen und weiterdenken wollen“, betont Ronja Rihlmann, die 2014 als Krankenpflegerin im Freiwilligen-Einsatz in Sambia war. Heute gehört sie zum Kreis der Kurator:innen. „Unser Engagement folgt dem Geist der Gossner Mission – mit Herz und Hand!“
Offenheit, Herzlichkeit und Nächstenliebe gefunden
„Ich habe so viel mitgenommen aus meiner Freiwilligen-Zeit. Daher war für mich klar: Ich möchte mich weiter engagieren“, sagt auch Kito Pawlik. Er war Freiwilliger 2022/23 in Sambia. Ähnlich Marlen Cremer: „Bei der Gossner Mission ist mir viel Offenheit, junges Engagement und Nächstenliebe entgegengebracht worden. Und ich konnte neue Perspektiven durch die Augen unterschiedlicher Menschen erfahren.“
Zurzeit sind es rund zehn junge Menschen zwischen Anfang 20 und Mitte 30, die unterschiedliche berufliche Hintergründe mitbringen: von Studierenden der Theologie bis hin zur Forstwirtschaft, über Gesundheits- und Krankenpflege bis hin zu Menschen, die sich gerade beruflich neu auf den Weg machen. Manche haben einen Freiwilligendienst absolviert, der von der Gossner Mission begleitet wurde; andere sind auf eigenen Wegen dazugestoßen.
Ronja Rihlmann: „Uns verbindet die Freude am Engagement sowie das Anliegen, Menschen zusammenzubringen – über Grenzen hinweg, konfessionsunabhängig und getragen von der Überzeugung, dass Nächstenliebe, Teilhabe und globale Solidarität zusammengehören. Wir bringen unsere Stimmen in die Gremien der Gossner Mission ein, wirken bei Veranstaltungen mit, informieren zukünftige Freiwillige und bleiben im Austausch mit Partner:innen weltweit.“
Brücken zwischen langjährigen Erfahrungen und neuen Ideen
„Es geht darum, junge Menschen für die Gossner-Arbeit zu begeistern“, ergänzt Lars Ulferts, früherer Freiwiliiger in Uganda und heute ebenfalls Gossner-Kurator. „Wir wollen Brücken bauen – zwischen langjährigen Erfahrungen und neuen Ideen, zwischen Deutschland und Übersee, zwischen Tradition und Aufbruch. Dabei verstehen wir uns nicht als feste Gruppe, sondern als offenes Netzwerk. Alle, die mitdenken, mitgestalten oder einfach mal reinschauen möchten, sind herzlich willkommen.“
Vor wenigen Tagen erst fand ein Treffen der „Young Gossners“ in Berlin statt. Mit dabei waren auch drei Süd-Nord-Freiwillige aus Sambia. Und alle gemeinsam widmeten sich in einem Workshop den Themen Menschenrechte und Demokratieförderung, beschäftigten sich aber auch mit Projekten und der Geschichte der Gossner Mission.
„Es wurde diskutiert und gelacht und es wurden neue Kontakte geknüpft“, so Lars Ulferts. „In solchen Begegnungen wird die weltweite Kirche sichtbar, und das tut gut.“
Mehr zu den „Young Gossners“ und anderen engagierten jungen Menschen bei der Gossner Mission lesen Sie jetzt in Ausgabe 2/25 unserer Zeitschrift „Gossner.“
jung. engagiert. gossner. – Schwerpunktthema der Ausgabe 2/25 (PDF) >>