Reise stützt Partnerschaft und Projekte

Reisegruppe in Sambia.
Reisegruppe in Sambia.

Zunächst geht es ins Gwembe-Tal 

Zu einer Projekt- und Begegnungsreise ist eine kleine Gruppe gemeinsam mit Afrika-Koordinator Dr. Volker Waffenschmidt nach Sambia aufgebrochen. Dabei besonders im Fokus: die erfolgreichen Projekte für Kinder, Jugendliche und Frauen. 

Seit 2013 bereits fördert die Gossner Mission Frauenselbsthilfegruppen in Sambia. Denn es sind die Frauen, die die Last des Alltags tragen. Sie sind für den Haushalt zuständig; sie sammeln Feuerholz und holen Wasser aus weit entfernten Brunnen. Den Frauen obliegt die Kindererziehung. Und meist tragen sie durch ihre Feldarbeit auch die Hauptverantwortung für die Ernährung der Familien.

Gossner Mission fördert erfolgreich Frauengruppen

„Frauen sind oft Schlüsselpersonen, wenn es um die Bekämpfung von Hunger und Fehlernährung geht“, betont Afrika-Projektkoordinator Dr. Volker Waffenschmidt. „Wir beobachten in unseren Projekten immer wieder: Wenn Frauen über die nötigen Ressourcen und Entscheidungsmöglichkeiten verfügen, wirtschaften sie Gewinn bringend und nachhaltig. Das kommt den Familien und der ganzen Gesellschaft zugute!“

Daher fördert und begleitet die Gossner Mission gemeinsam mit der United Church of Zambia (UCZ) Projekte zur Selbstorganisation von Frauen. Das Programm zielt darauf ab, eigenständige Frauengruppen zu gründen, die nach Projektende aus eigenem Antrieb weiter tätig bleiben – und gemeinsam oder allein Geschäftsideen verwirklichen. Kernstück sind dabei selbstorganisierte und selbstfinanzierte Spar- und Kreditfonds. 

Zurzeit läuft die vierte Projektphase in der Region Mazabuka – überaus erfolgreich: Statt der ursprünglich hier geplanten 30 Gruppen gründetet sich in nur neun Monaten 122 Selbsthilfegruppen. Insgesamt haben sich so bereits Tausende Frauen in verschiedenen Regionen Sambias dank der Gossner-Unterstützung selbst organisiert.

Gruppe besucht Jugendzentrum und Schulgärten

So gehört der Besuch mehrerer Frauengruppen natürlich zum Programm der Begegnungsreise. Zunächst allerdings geht es nach dem Stopp in Lusaka ins Gwembe-Tal weiter, zur langjährigen Gossner-Partnerorganisation KDF (Kaluli Development Foundation). In deren Trägerschaft befindet sich ein Kinder- und Jugendzentrum; sie engagiert sich in Landwirtschaftsfragen, fördert Schulgärten und hat im vergangenen Jahr gemeinsam mit der Gossner Mission ein Projekt für Duale Ausbildung angestoßen. 

„Ich bin gespannt, nach einem Jahr die Weiterentwicklung hier zu sehen“, betont Kerstin Hälker von der Stiftung „Wald schafft Zukunft“, die mit zur Reisegruppe gehört. Die Stiftung fördert neben der Handwerker:innen-Ausbildung auch das Schulgärten-Projekt der Gossner Mission sowie das Kinder- und Jugendzentrum im Gwembe-Tal.  

Neben ihr und ihrer Kollegin Steffi Greuel sind u.a. Vertreter:innen aus der Sambia-Initiative Wiesbaden sowie Kuratorin Ronja Rihlmann in Sambia mit von der Partie. 

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