Danke: Spenden ermöglichen Erneuerung der Solaranlage
Das Hospital Chaurjahari, das von Alavanyo schon seit vielen Jahren unterstützt wird, stand im Mai erneut vor einer großen Herausforderung. Sowohl die Solaranlage des Ambulanzgebäudes als auch des Mutter-Kind-Hauses zeigte aufgrund ihres Alters Ausfallerscheinungen und sollte zeitnah erneuert werden.
„Die reguläre Stromversorgung in diesem entlegenen Teil Nepals ist absolut unzuverlässig“, betont die deutsche Ärztin Dr. Elke Mascher, die im Auftrag der Gossner Mission regelmäßig vor Ort mithilft und sich zu dieser Zeit in Chaurjahari aufhielt.
Im Monsun fällt der reguläre Strom manchmal wochenlang aus
Vor allem in Monsunzeiten falle der Strom oft stunden- und tagelang aus. „Dann wird es plötzlich dunkel, und der Generator, der sehr teuren Diesel benötigt, muss eingeschaltet werden.“ Ihr Fazit: „Ohne zuverlässige Solaranlage ist die Arbeit des Hospitals schwer beeinträchtigt. Gerade jetzt, wo der Monsun bald einsetzt!“
Angesichts dieser drohenden Notlage reagierte das Alavanyo-Team einmal mehr schnell und unkompliziert: Auf die Bitte der Gossner Mission hin stellte es 2500 Euro zur Verfügung. Gemeinsam mit zwei weiteren Großspenden kam so die erforderliche Summe von 6200 Euro bei der Gossner Mission schnell zusammen.
„Wir sind sehr sehr dankbar für diese treue und verlässliche Unterstützung!“, betonte Gossner-Direktor Oliver Fischer, als er anlässlich eines Gottesdienstes in Detmold den symbolischen Scheck über 2500 Euro von den Alavanyo-Mitarbeiterinnen Ruth Baumann und Cordula Rings-Ünsal entgegennehmen konnte.
„Das Hospital Chaurjahari ist auf Unterstützung durch Spenden angewiesen, damit es seine segensreiche Arbeit für die Menschen in den Bergen Nepals fortsetzen kann. Danke!“
Spendenaktion für “Healing Hands” geht weiter
Zugleich rief Oliver Fischer dazu auf, die Arbeit des Krankenhauses weiter zu unterstützen. „Heilende Hände“: Unter diesem Motto hatte das Hospital ebenfalls im Mai ein neues Programm für das laufende Jahr gestartet. Im Mittelpunkt stehen Familien, die zu arm sind, die Kosten einer Behandlung selbst zu tragen.
Kleine Teams des Hospitals Chaurjahari gehen gezielt in entlegene Bergdörfer und laden dort zu Sprechstunden ein. Diese „Health Camps“in den Bergen sollen 2026 intensiviert werden.