Nach politischen Unruhen hoffen Menschen auf Reformen
Rund 75.000 Euro gingen auf unseren Hilferuf für das Hospital Chaurjahari ein! In Detmold konnten wir u.a. einen Spendenscheck des Eine-Welt-Ladens Alavanyo entgegennehmen. Herzlichen Dank allerseits für die unglaubliche Hilfsbereitschaft!
Die Spenden helfen mit, die jetzige Notlage des Krankenhauses zu überbrücken.
„Ohne diese fantastische Unterstützung durch die Spenderinnen und Spender hätten wir unser Hospital wohl schließen müssen, zumindest vorübergehend“, betont Kapil Sharma, Geschäftsführer der Trägerorganisation HDCS. „Allen ein ganz ganz herzliches Danke!“
Noch immer stehen immense Beträge aus
Das Hospital Chaurjahari steht seit Monaten vor einer immensen finanziellen Herausforderung. Ohne Vorankündigung wurden plötzlich die Mittel der Krankenkassen gestoppt. Vor wenigen Wochen floss dann zeitweise wieder Geld – aber nur sporadisch. Und nur ein Bruchteil dessen, was dem Krankenhaus aufgrund seiner Dienstleistungen zustehen würde. So fehlt weiterhin Geld für Medikamente, für Behandlungen und Gehälter.
„Mit unseren Verhandlungen konnten wir Fortschritte erzielen, aber nicht ausreichend“, umreißt Kapil Sharma die Situation. „In den letzten zwei Monaten hat unser Krankenhaus insgesamt 168.000 US-Dollar von den Krankenkassen erhalten. Doch es stehen weitere Erstattungen in Höhe von 380.000 Dollar aus. Diese Zahl wird steigen, da die Versicherungen immer mehr Patienten dazu ermuntern, medizinische Dienste in Anspruch zu nehmen – was richtig ist –, dann aber die erfolgten Leistungen nicht begleichen.“
Umso größer sei der Dank des Chaurjahari-Teams und der Patienten für alle Spenden, die dazu beitragen, dass das Krankenhaus weiterhin arbeiten kann.
Kapil Sharma: „Unser Team tut sein Bestes, um den Armen und Schwachen in der Region mit Engagement und Fürsorge zu dienen!“
Hoffnung auf mehr Gerechtigkeit im Land
Dankbar seien die Mitarbeitenden zudem, dass das Hospital von den jüngsten politischen Unruhen unberührt geblieben sei. „Die Menschen in Nepal hoffen, dass sich alles zum Positiven wendet. Die Generation Z hat eine Bewegung hin zu Transparenz und Reformen initiiert. Und die Ernennung der neuen Interims-Premierministerin Sushila Karki wird von den meisten hier begrüßt!“
Nun gelte es, in Ruhe die angekündigten Wahlen im März 2026 vorzubereiten. „Wir danken Gott für diesen Führungswechsel in Nepal und die mutige Stimme der Jugend“, so Kapil Sharma. „Bitte beten Sie mit uns dafür, dass der mutige Ruf nach Transparenz, Gerechtigkeit und Reformen dauerhafte Früchte trägt. Möge der Weg, der sich nun auftut, mit Weisheit, Integrität und Mitgefühl beschritten werden, damit alle Bürger, insbesondere die Randgruppen, künftig in einem gerechten und hoffnungsvollen Nepal leben können!“
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Unser Spendenkonto:
Gossner Mission, Evangelische Bank
IBAN: DE35 5206 0410 0003 9014 91
Kennwort: Nepal – Hospital