Gossner Mission verliert einen treuen Freund
Die Gossner Mission trauert um Dr. Klaus Roeber, der am 17. September im Alter von 86 Jahren verstarb. Mit Klaus Roeber verlieren die Gossner Mission und die indische Gossner Kirche einen engagierten und treuen Freund und Botschafter.
Eine der großen Persönlichkeiten der Gossner Mission ist von uns gegangen. Das Leben des Missionsgründers und die Geschichte des Werkes waren seine Passion. Mit großem Wissensdurst und Detailfreude, aber vor allem mit viel Herz, Liebe und Einfühlungsvermögen spürte er dem nach.
Begeistert und begeisternd
Gern nahm er Unterstützer:innen in Berlin mit „auf Vater Goßners Spuren“. Und wenn er vor der von Johannes E. Goßner gegründeten Elisabeth Klinik oder am Grab des Missionsgründers stand und erzählte – spritzig, lebhaft, humorvoll –, dann schaffte er es stets, seine Zuhörer:innen mitzureißen und zu faszinieren.
„Klaus Roeber war jemand, der immer die Sache und nie sich selbst in den Vordergrund schob. Seine große Liebe zu den Christen und Christinnen in Indien war stets spürbar“, so Gossner-Vorsitzender Dr. Helmut Kirschstein bewegt, als er gemeinsam mit dem Gossner-Kuratorium im Kloster Loccum des Verstorbenen gedachte. „Seine großen Kenntnisse, seine Kompetenz, seine Erfahrung und seine Begeisterung werden uns sehr fehlen.”
Dr. Klaus Roeber war Ehrenkurator der Gossner Mission und stand viele Jahre dem Indien-Arbeitskreis der EKBO vor, bis dieser im größeren Indien-Netzwerk aufging. Bis zuletzt blieb er ein wertvoller und hoch geschätzter Ansprechpartner und Berater in allen Fragen der Indienarbeit und der Gossner-Geschichte. Und er hatte noch so viele Pläne…
Gedenkgottesdienst für Dr. Klaus Roeber:
Donnerstag, 8. Oktober, 14 Uhr, in der Alten Pfarrkirche “Zu den vier Evangelisten” in Berlin-Pankow
Klaus Roeber unterwegs auf Vater Goßners Spuren (YouTube, 8:36 min.) >>