Erfolgreiche Projektarbeit dank stabiler Spenden

Jahresbericht 2025.
Druckfrisch: Jahresbericht 2025.

Gossner-Kuratorium blickte aufs Jahr 2025 zurück

Ob Schulgärten in Sambia, Stärkung benachteiligter Kinder in Indien oder die Rettung des Hospitals Chaurjahari in Nepal: Die Gossner Mission konnte 2025 vieles auf den Weg bringen. „Dies verdanken wir unseren Unterstützer:innen und ihren treuen Spenden!“

Am 10./11. April traf sich das Kuratorium der Gossner Mission in einer Videokonferenz zu seiner Frühjahrssitzung. In dieser ging es u.a. um den Jahresbericht 2025 und um die Erfolge des vergangenen Jahres.

Hohe Spendenbereitschaft rettet Arbeit des Hospitals in Nepal

Besonders im Fokus 2025: die Hilfe für das Hospital Chaurjahari in Nepal, das im Frühjahr einen dringenden Hilferuf an die Gossner Mission nach Berlin gesandt hatte. Denn die Erstattungen durch die nepalischen Krankenkassen blieben aus; das Krankenhaus geriet in extreme Geldnot und fürchtete bereits das Aus für seine Arbeit. 

„Dank der überwältigenden Hilfsbereitschaft konnte das Hospital gerettet werden“, so Öffentlichkeitsreferentin Jutta Klimmt, die in der Sitzung zu Spendeneingang und -projekten des Vorjahres Stellung nahm. „Wir sind noch immer ganz sprachlos – wenn auch die Herausforderungen für Chaurjahari groß bleiben.“ 

Insgesamt gingen 2025 rund 166.000 Euro für die Gossner-Arbeit in Nepal ein – mehr als 40 Prozent der Gesamtspendeneinnahmen. 

Über stabile Spendeneinnahmen freut sich auch der Arbeitsbereich Sambia. So können dort weiterhin vor allem das Jugendzentrum im Gwembe-Tal, die Handwerker-Ausbildung und die Frauen-Selbsthilfegruppen gestärkt werden. Auch die Schulgärten sind ein wichtiges und erfolgreiches Projekt, das auf Unterstützung durch Spenden angewiesen ist. 

Gossner Mission dankt für großes Vertrauen

So blickt die Gossner Mission dankbar auf das vergangene Spendenjahr zurück. Mehr als 400.000 Euro gingen insgesamt ein. Damit übertraf der Spendeneingang sogar die Vorjahre – ein Beweis für das große Vertrauen, das die Unterstützer:innen in die Gossner-Arbeit setzen. 

„Allerdings bleiben die Rahmenbedingungen schwierig. Inflation, hohe Lebenshaltungskosten, globale Krisen, Zukunftsängste – keine gute Basis für die Spendenbereitschaft in Deutschland. Bundesweit gab es 2025 einen starken Spendenrückgang.“

Umso dankbarer sei die Gossner Mission für ihren eigenen stabilen Spendentrend. „Wir blicken auf ein weiteres Jahr zurück, das weltweit von Sorgen und Herausforderungen geprägt war“, so Klimmt. „Umso herzlicher danken wir allen, die auch im vergangenen Jahr dazu beigetragen haben, Menschen in Not neue Hoffnung zu schenken und sich gemeinsam mit uns für eine gerechte Welt einzusetzen.“ 

Viele Vorhaben für 2026 initiiert

Auch für 2026 hat sich die Gossner Mission viel vorgenommen. Weitere Frauengruppen für Sambia, Unterstützung für die Imker in Uganda, Stärkung der Schwachen in Nepal und Indien – all das und mehr steht an. 

Neben dem Spendeneingang und dem Jahresbericht 2025 stand vor allem der Blick nach Nepal im Mittelpunkt der Beratungen des Kuratoriums. 

Das Aufsichtsgremium der Gossner Mission trifft sich zwei Mal im Jahr. Die Herbstsitzung findet im September statt, dann in Präsenz im Kloster Loccum bei Hannover. 

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