Partnerschaft seit 2025 stark intensiviert
Zu einer Partner- und Projektreise ist Direktor Christian Reiser nach Indien aufgebrochen. Eingeladen vom YMCA Ranchi ist er u.a. gebeten, dort eine regionale Frauenkonferenz zu eröffnen und verschiedene Einrichtungen zu besuchen.
Im vergangenen Jahr hat die Gossner Mission ihre Verbindungen zum YMCA Ranchi stark intensiviert. So unterstützt sie dessen Familienzentren mit jährlich 15.000 Euro.
Familienzentren sind wichtige Anlaufstelle in Armenvierteln
Solche Familienzentren hat der YMCA Ranchi in sechs Armutsvierteln der Millionenstadt errichtet. Diese sind über Jahre hinweg unkontrolliert gewachsen. Eng an eng kleben die Häuser aneinander. Viele Menschen sind arbeitslos, oder sie verdingen sich als Rikscha-Fahrer oder Tagelöhner oder verkaufen kleine Waren am Straßenrand. Die Menschen in diesen Vierteln gehören zu den Randgruppen der indischen Gesellschaft. „Wer dort aufwächst, der hat es schwer im Leben. Von Anfang an“, betont Christian Reiser.
Der YMCA kümmert sich daher in den Zentren um Bildung, Gesundheitsversorgung und Einkommen schaffende Maßnahmen. Durch die dauerhafte Präsenz vor Ort haben Lehrer:innen, Erzieher:innen und Sozial:arbeiterinnen ein enges Vertrauensverhältnis zu den Bewohnern aufbauen können.
Ein besonderer Schwerpunkt in den Zentren sind die Angebote für Kinder und Jugendliche. Zudem organisiert der YMCA Ranchi sog. „Umbrella Camps“, die einer besseren Gesundheitsversorgung der Menschen dienen. Kleine medizinische Teams gehen in die Armutsviertel, bauen einen Tisch mit Stuhl und Sonnenschirm auf und bieten ärztliche Hilfe und Beratung an. „Diese pro-aktiven, mobilen Angebote sind eine Erfolgsgeschichte, die wir gerne mit unterstützen“, so der Gossner-Direktor.
YMCA-Arbeit für die Armen ist auf Unterstützung angewiesen
Neben drei Familienzentren und einer Schule in Ranchi wird Christian Reiser auch ländliche Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen besuchen. Begleitet wird er dabei u.a. von Generalsekretär Chonhas Kujur, Projektkoordinatorin Sheetal Kerketta und Projektleiter Ashish Topno.
Ein besonderes Highlight des Besuchs wird sicherlich auch die YMCA-Frauenkonferenz in Ranchi sein, bei der Mitarbeiterinnen und ehrenamtlich Tätige aus ganz Nord-Indien zusammenkommen, um ihre Arbeit und über künftige Herausforderungen zu sprechen. Reiser: „Eine gute Gelegenheit für mich, das ganze YMCA-Netzwerk in Indien besser kennenzulernen. Denn sicherlich wird die Gossner Mission die gute Arbeit des YMCA auch weiterhin fördern.“
Die Arbeit des YMCA Ranchi ist auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Die Gossner Mission fördert u.a. die Vorschulen, die in die Familienzentren integriert sind.
So hilft Ihre Spende:
34 € kosten Schuluniform und Lehrmaterial für zwei Kinder im Jahr
60 € kostet der jährliche Gesundheitscheck für 30 Kinder in einer Vorschule
450 € beträgt das Gehalt einer Erzieherin pro Schulhalbjahr
Unser Spendenkonto:
Gossner Mission, Evangelische Bank
IBAN: DE35 5206 0410 0003 9014 91
Kennwort: Indien – Bildung