Direktor Oliver Fischer: Herzlich willkommen!

Staffelübergabe: Fischer, Klimmt
Staffelübergabe: Fischer, Klimmt.

Gossner Mission begrüßt neuen Direktor

Erster Tag im Haus, viele neue Eindrücke und ein gossner-gelber Blumenstrauß zur Begrüßung: Pfarrer Oliver Fischer ist neuer Direktor! Was begeistert ihn für die Gossner Mission?

Herr Fischer, Was verbindet Sie mit der Gossner Mission?

Oliver Fischer: Ich bin begeistert von den Projekten der Gossner Mission, die zusammen mit den Menschen vor Ort gestartet wurden und stetig weiterentwickelt werden und die genau die Bedarfe und Nöte dort adressieren. Daraus sind intensive Beziehungen erwachsen; Menschen nehmen Anteil aneinander. Diesen persönlichen Charakter der Arbeit erlebe ich als sehr verbindend.

Dazu gehört auch der internationale Freiwilligendienst, in dem junge Menschen prägende Erfahrungen für ihr Leben machen, die sie so in Deutschland nicht machen würden.

Was steckt für Sie in dem Wort „Mission“?

Oliver Fischer: Dass wir ein Ziel und einen Sinn unseres Lebens haben, die nicht in uns selbst liegen, uns aber im Herzen bewegen, oft als eine Sehnsucht. Die verbindet uns mit anderen. Wir werden zu Weggefährtinnen und Weggefährten. Das Ziel sehen wir noch nicht in Gänze, aber wir sind orientiert auf unserem gemeinsamen Weg: vom Schalom, umfassendem Frieden, der aus Gerechtigkeit wächst. Wo Menschen einander gerecht werden. Dazu gehört der Einsatz für die unbedingte Würde jedes einzelnen Menschen und aller anderen Geschöpfe auch.

Alles gründet in der schöpferischen Liebe Gottes, von der die biblischen Geschichten erzählen. Diese schärft unsere Sinne für die großen politischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge und für die kleinsten Details in der persönlichen Begegnung.

Worauf freuen Sie sich bei Ihrer neuen Aufgabe?

Oliver Fischer: Auf die Zusammenarbeit mit tollen Menschen hierzulande und in den Projektländern. Zu erleben, wie Selbstermächtigung und Resilienz in unserer gemeinsamen Arbeit in den Projekten Gestalt gewinnen, wie vor allem Frauen und Kinder eine neue Perspektive für ihr Leben bekommen. Und umgekehrt, wie wir durch die Begegnung mit denen, die unter ganz anderen Bedingungen ihr Leben meistern, auch für uns eine neue Sicht auf die Welt und uns selbst bekommen.

Die Fragen stellte Corinna Waltz, Chefredakteurin beim Dachverband „Mission Eine Welt“ (EMW).

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