Ärztin ist nach 19. Einsatz nach Hause zurückgekehrt
Vor dem Hospital Chaurjahari wächst ein Bäumchen mit dem Namen „Dr. Elke” – ein Geschenk zum Abschied der Filderstädter Ärztin Dr. Elke Mascher, die von ihrem 19. Einsatz im Hospital zurückgekehrt ist.
Ihr letzter Arbeitstag im Hospital Chaurjahari war auch "Tag der Umwelt” – und so wuchs die Idee, zu Ehren von Dr. Elke Mascher ein Bäumchen auf dem Krankenhausgelände zu pflanzen. Und das ganze Chaurjahari-Team kam zur Pflanzaktion mit.
Dr. Mascher berichtet gerührt: „Das Team hat mir versprochen, das Pflänzchen zu hegen und zu pflegen, bis ich im nächsten Jahr hoffentlich zu meinem 20. Einsatz nach Chaurjahari zurückkehren kann!“
Symbol für Respekt und Wertschätzung
Krankenhaus-Manager Dil Giri ergänzt: „Der ,Elke-Baum´ ist ein Symbol unserer Dankbarkeit, unseres Respekts und unserer Wertschätzung für Dr. Elke Mascher!“ Ihr Engagement für das Krankenhaus und die Menschen in der Region Chaurjahari könne nicht genug gewürdigt werden. An die Ärztin gewandt: „Liebe Dr. Elke, wir danken für deine unerschütterliche Unterstützung, für deine Großzügigkeit und Dein Vertrauen!“
Dermaßen beschenkt fiel der Abschied in Chaurjahari dieses Mal nicht leicht. „Es ist immer wieder bewegend, wie selbstverständlich ich in den Kreis der jungen Kolleg:innen, die zum Teil meine Enkel sein könnten, aufgenommen werde“, so die 86-Jährige.
Chaurjahari-Team leistet segensreiche Arbeit
Zugleich ist sie voller Respekt für die Leistung und die große Zuwendung, mit der sich Ärzt:innen und Schwestern den Patienten widmen. „Es ist eine Freude miterleben zu dürfen, mit wie viel Geduld und Empathie die Menschen, die oft zum ersten Mal in ihrem Leben mit Ärzten in Kontakt kommen, von den Mitarbeiter:innen des Hospitals beraten und behandelt werden.“
Bei ihrem diesjährigen Einsatz konnte Dr. Mascher zunächst Kinderarzt Dr. Dhiraj auf seinen Visiten begleiten, danach unterstützte sie die Internisten und Allgemeinmediziner und schließlich den neu hinzugekommenen Chirurgen Dr. John, so dass sie erneut in alle Arbeitsbereiche eintauchen konnte.
„Mit oft einfachsten Mitteln wird in Chaurjahari Großartiges geleistet!“, betont sie nach ihrer Rückkehr. „Es berührt mich immer wieder zutiefst, wie viele bitterarme Menschen und unterernährte Kinder es in diesem Teil der Welt noch gibt. Wie ermutigend ist es da, dass das Krankenhaus so segensreich wirkt und jedem, der kommt, hilft!“
Das sei nur möglich „dank der großen Spendenbereitschaft vieler lieber Menschen in Deutschland. Dafür danke ich sehr!“
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Kennwort: Nepal – Hospital