Chaurjahari: Elke Mascher peilt 20. Einsatz an

Dr. Elke Mascher in Berlin.
Dr. Elke Mascher in Berlin. © Jutta Klimmt

Im Sommer 2027 soll Jubiläum gefeiert werden

„Chaurjahari ist für mich zur zweiten Heimat geworden!“, sagt Dr. Elke Mascher. Die Ärztin aus Filderstadt, die seit 2008 regelmäßig Einsätze in dem Krankenhaus in den nepalischen Bergen absolviert, hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt.

Gemeinsam mit Kapil Sharma und Thomas Meier von der Trägerorganisation HDCS besuchte Dr. Elke Mascher die Gossner Mission in Berlin. In dem langen, vertrauensvollen Gespräch ging es natürlich vor allem um die Situation im Krankenhaus Chaurjahari, daneben um politische Entwicklungen und um weitere Vorhaben des Hospitals. 

Erst im Ruhestand fand Dr. Elke Mascher nach Nepal

Zunächst aber war Zeit, um auf die vielen Einsätze der deutschen Ärztin in Nepal zurückzuschauen. Schließlich war es ihre erste Begegnung mit Oliver Fischer, dem neuen Gossner-Direktor. 

Zur Gossner Mission gekommen sei sie über ihre Freundin Dorothea Friederici, die langjährige Nepal-Expertin des Werkes. „Immer schon wollte ich in die Entwicklungszusammenarbeit gehen“, berichtete die 86-Jährige. „Schließlich im Ruhestand war es dann endlich soweit.“

Friederici machte Dr. Elke Mascher mit dem Hospital Chaurjahari bekannt; die Gossner Mission beauftragte sie mit dem ersten Einsatz dort und übernahm die Kosten. Und so ging es im Herbst 2008 zum ersten Mal los. 

„Damals gab es nur einen nepalischen Arzt an dem kleinen Krankenhaus in den Bergen; es war auf personelle Unterstützung aus dem Ausland dringend angewiesen.“ 

Chaurjahari versorgt heute Zehntausende Menschen 

Viel hat sich seitdem getan. Das Krankenhaus Chaurjahari hat nach und nach seine Angebote erweitert. Es ist nun Schwerpunkt-Krankenhaus für die Bevölkerung in den Bezirken Rukum, Jajarkot und Salyan. Neben Notfallmedizin bietet es Schwangerschaftsvorsorge an, Geburtshilfe, Chirurgie, Augenheilkunde, Zahnmedizin, Labordiagnostik – und vieles mehr. 

Hinzu kommen die Schwerpunkte Mutter-Kind-Gesundheit sowie Vorsorge und Gesundheitsförderung in den Dörfern ringsum. „Mittlerweile arbeiten zwölf nepalische Ärztinnen und Ärzte in Chaurjahari“, ergänzt die Filderstädterin stolz. „Ich bin sehr froh über diese Entwicklung.“

Und trotzdem: Ihr Beitrag bleibt wichtig! Beraten, begleiten, die ambulanten Sprechstunden verstärken – und die jungen Kolleg:innen teilhaben lassen an ihren jahrezehntelangen Erfahrungen. „Das kann gar nicht hoch genug bewertet werden!“, betont HDCS-Geschäftsführer Kapil Sharma. 

Elke Mascher bleibt jedoch bescheiden: „Jeder Tag ist ein Geschenk“, sagt sie.

Jubiläumsfeierlichkeiten sind schon geplant

Natürlich könne sie nicht wissen, wie sich ihr gesundheitliches Befinden entwickeln wird. Und die abenteuerliche Anreise nach Chaurjahari! Und die hohe Luftfeuchtigkeit, wenn der Monsun Einzug hält. 

Aber klar ist für sie auch: „Ich hoffe, dass ich 2027 zu meinem 20. Einsatz nach Nepal reisen kann! Dann wird gefeiert – das habe ich dem Krankenhaus-Team versprochen!“  

Bitte unterstützen Sie gemeinsam mit Dr. Elke Mascher und der Gossner Mission die Arbeit des Hospital Chaurjahari!

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Kennwort: Nepal – Hospital