Uganda - Rollstühle für Bürgerkriegs-Opfer
Foto: Christian Reiser

Uganda: Rollstuhl gibt Würde zurück

Sie wollte ins Nachbardorf zum Einkaufen – wie jede Woche. Doch an diesem Morgen fuhr der Bus auf eine Landmine. Nach der Explosion war nichts mehr wie früher: ein Leben auf Händen und Knien; angewiesen auf die Hilfsbereitschaft anderer. Nun gibt ein Rollstuhl Miriam F. ihre Würde zurück. Doch es gibt viele Kriegsopfer in Uganda.

Der verheerende Bürgerkrieg im Norden Ugandas hat nicht nur viele Menschenleben vernichtet, er hat auch viele Verletzte und Menschen mit Gehbehinderung  zurückgelassen. Und noch heute fordert er Opfer, wenn ein Mensch auf eine der unerkannt im Boden lauernden Minen tritt.

In fast 60 Ländern dieser Welt liegen noch heute Landminen versteckt, die jederzeit Menschen töten oder verstümmeln können. Meistens trifft es Zivilist:innen. „Oft sind es Bäuerinnen oder Bauern“, sagt Miriam F. „Oft  können sie ihren Lebensunterhalt nicht mehr verdienen.“ Finanzielle Unterstützung durch eine Krankenkasse oder ähnliches aber gibt es in Uganda nicht.  

Die Diözese Kitgum hat daher eine Liste angelegt: Menschen, die unter einer Gehbehinderung leiden und sich Hilfe erhoffen, sind darauf verzeichnet.

Über ihre Spendenaktion konnten die Gossner Mission und der Ev.-luth. Kirchenkreis Norden www.kirchenkreis-norden.de/Eine-Welt/Kirchenkreis-Partnerschaft-Uganda schon zahlreiche Rollstühle vor Ort erwerben und bei Partnerreisen an Betroffene weitergeben.

Ein Rollstuhl  kostet in Uganda 130 Euro. Er gibt einem Menschen seine Würde zurück!

Unser Spendenkonto:
Gossner Mission, Evangelische Bank
IBAN: DE35 5206 0410 0003 9014 91
Kennwort: Uganda – Rollstühle

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