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Was sollten die Freiwilligen mitbringen?


Die Freiwilligen müssen bei Beginn des Auslandsjahres mindestens 18 Jahre alt sein und sollten einen erfolgreichen Schul- oder Berufsabschluss vorweisen. Von den Bewerber/innen erwarten wir viel: Neugierde, Geduld, Offenheit, Belastbarkeit, Reife, Anpassungsfähigkeit. Und: Sie sollten Verständnis für entwicklungspolitische Zusammenhänge mitbringen sowie eine gute physische und psychische Konstitution. Schließlich verlassen sie (meist) für ein ganzes Jahr Familie, Freunde und Heimat; gehen sie für ein Jahr ohne Unterbrechung ins Ausland. In Länder, die weder Komfort noch eine stabile Internetverbindung bereitstellen können.

Da heißt es: eigene Interessen zurückstellen, Teamfähigkeit beweisen und zugleich bereit sein, selbstständig zu arbeiten und die im Gastland geltenden Verhaltensnormen zu respektieren. Praktische Erfahrungen in der Heimatgemeinde, in der christlichen Jugendarbeit oder anderen christlichen Gruppen erleichtern die Integration.

Die Ausreise erfolgt in der Regel zwischen August und September; in Ausnahmen auch zum 1. März. Die Freiwilligen erhalten ein monatliches Taschengeld, eine angemessene und ortsübliche Unterkunft, Verpflegung und Versicherungsschutz.

Die Freiwilligen werden sorgfältig ausgewählt und in Seminaren intensiv vorbereitet auf das, was sie in Indien oder Sambia erwartet. Sie erhalten Informationen über ihr Gastgeberland und machen sich mit dem Gedanken vertraut, alles Gewohnte hinter sich zu lassen und ein Jahr lang in eine Welt einzutauchen, in der ihnen ungewohnte Mentalitäten, Verhaltensmuster und auch große Armut begegnen werden. Die Freiwilligen lernen, sich in der Fremde zurechtzufinden und Stresssituationen zu bewältigen. Zudem werden Fragen zur Sicherheit und zum Verhalten in Bedrohungssituationen behandelt und Sicherheitspläne besprochen. Sind die jungen Menschen erst einmal ausgereist, finden sie vor Ort in Ranchi/Indien bzw. in Lusaka/Sambia in unseren dortigen Mitarbeiter/innen bzw. Gossner-Vertrauten erfahrene Mentoren und intensive Betreuung.

Nach der Rückkehr freuen wir uns, wenn die jungen Frauen und Männer ihre Erfahrungen in die Arbeit der Gossner Mission einbringen.

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