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KDF - Kaluli Development Foundation
Der Sambesi als der größte Fluss im südlichen Afrika bildet die Grenze zwischen Sambia und seinem südlichen Nachbarn Simbabwe. In den Jahren 1955 bis 1959 entstand hier zwecks Energiegewinnung mit dem Bau des Kariba-Damms einer der größten Stauseen der Welt, der noch größer ist als der berühmte Assuan-Stausee am Nil. Infolge der Flutungen verloren allerdings etwa 55.000 Menschen beiderseits des Flusses ihre Heimat. Weitgehend planlos wurden auf damals noch nordrhodesischer Seite über 32.000 Tongas zwangsumgesiedelt. Sie verloren ihre Lebensgrundlage am Sambesi und mussten sich in einer neuen Umgebung im höher gelegenen Gwembe-Tal neu zurechtfinden. Unter den ungewohnten Bedingungen (Boden, Klima, ansässige Bevölkerung) kam es zu Missernten und sozialen Spannungen. In dieser Situation trat der erste Präsident der jungen Republik Sambia, Dr. Kenneth Kaunda, an die Gossner Mission heran (1969). …
 
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NIP - Naluyanda Integrated Project
Für den Ost-Zweig der Gossner Mission war es über viele Jahre nicht möglich, Mitarbeiter nach Übersee zu entsenden. Das änderte sich erst Mitte in den 80er Jahren, als sich die Kirchen in der DDR am Anti-Rassismus-Programm des Ökumenischen Rates der Kirchen beteiligten und darüber eigene Mitarbeiter in Länder des Südens delegieren konnten. Eine entsprechende Anfrage kam denn auch 1985 von Seiten des sambischen Christenrates (Christian Council of Zambia – CCZ), der im Gebiet Naluyanda etwa 30 km nordwestlich von Lusaka verschiedene Projekte zur Unterstützung der dortigen Bevölkerung plante. Naluyanda ist ein kleiner Fluss, der dem Gebiet seinen Namen gibt, das wiederum etwa 30 Dörfer mit bis zu 20.000 Menschen umfasst. Das weitläufige Gebiet ist trotz der Hauptstadtnähe noch immer ländlich geprägt. Hier also wuchs in den folgenden Jahren das zweite Arbeitsgebiet der Gossner Mission in Sambia heran. …
 
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UCZ - United Church of Zambia
Als der große Missionar und Afrikapionier Dr. David Livingstone im Jahre 1855 sambischen Boden betrat, legte er damit die Grundlage der protestantischen Mission in diesem Teil des südlichen Afrika. Verschiedene Gesellschaften entsandten Missionare in alle Teile des Landes, je mit unterschiedlichen regionalen Schwerpunkten. So war die Londoner Missionsgesellschaft, der auch David Livingstone angehörte, hauptsächlich im Norden tätig, die Pariser Mission und die Methodisten im Westen und alle diese zusammen mit den Presbyterianern aus Schottland im Schmelztiegel des Copperbelt. Die aus diesen Missionsbewegungen hervorgegangenen Kirchen schlossen sich nach der Unabhängigkeit Sambias zur größten protestantischen Kirche des Landes, der United Church of Zambia (UCZ), zusammen. Neben den Gemeinden übernahm die UCZ auch die Missionskrankenhäuser und –schulen aus der Gründerzeit. Als jüngster Arbeitszweig wurde 2005 noch ein weiteres Department zur Gemeindediakonie hinzugefügt, bei dem die Gossner Mission Pate stand und steht. …
 
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