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Zukunft für die Menschen in Assam

Dorfentwicklung beginnt jetzt!

Karbi Anglong – das ist eine Region „am Ende der Welt“. 4000 Quadratkilometer im indischen Bundesstaat Assam, meist von Urwald bedeckt. Hier lebt das Volk der Karbi in großer Armut und Abgeschiedenheit. Mehr als die Hälfte der Dörfer hat keinen Anschluss an Straßen, an Stromversorgung oder medizinische Versorgung. Die hygienischen Bedingungen sind katastrophal.

Es gibt kein sauberes Trinkwasser; die Menschen schöpfen ihr Wasser aus Teichen, Flüssen und Bächen, die oft verschmutzt sind. Einzige Einkommensquelle der Bevölkerung ist die Landwirtschaft. Auf ihren kleinen Feldern bauen die Menschen Reis, Mais und Gemüse an sowie Senf, Sesam, Ingwer und Chili.

Lange Jahre wusste Puja Terang (39) nicht, wie sie ihre Kinder großziehen sollte. Das Leben ist von jeher hart und beschwerlich in der Region Karbi Anglong im indischen Bundesstaat Assam. Zudem beanspruchen heute Bergbauunternehmen und Holzfirmen immer größere Flächen für sich – und engen die Bevölkerung immer mehr ein. Doch heute kann Puja Terang wieder lachen. Ihre Familie profitiert von dem Projekt, das die Gossner Mission in der Karbi-Region unterstützt. Landwirtschaftsexperten reisen regelmäßig in die Region und beraten dort die Menschen. Vor allem die Frauen sind dabei im Fokus. Denn an ihnen hängt die Verantwortung für die ganze Familie. Über das Projekt erhalten die Bäuerinnen und Bauern nun Mittel für kleinere Einkommen schaffende Maßnahmen.

So konnte etwa Familie Joysing das Saatgut für einen Garten kaufen, in dem sie nun 2000 Teepflanzen selbst heranzieht. Andere Dorfbewohner wollen es der Familie gleich tun, denn sie sehen, dass die Arbeit sich auszahlt. „Das Projekt hat unser Leben komplett verändert“, sagt Puja Terang, die eine Schweinezucht begonnen hat. „Dank der neuen Einkünfte kann ich meine Kinder auf die Schule schicken.“ Sie weiß aber auch, dass jederzeit Rückschläge möglich sind und hofft, dass sie weiterhin professionelle Beratung erhält.

Die Gossner Mission will das Projekt fortsetzen und ausweiten; dafür ist sie auf Spenden angewiesen. „Bitte unterstützen Sie die Menschen mit Ihrer Gabe. Bitte schenken Sie Hoffnung“, betont Direktor Christian Reiser.

Zu den wesentlichen Zielen des Programms gehören:

- Wissen über Vorsorge und Hygiene vermitteln
- Aufbau und Erweiterung von Schulen (Die Analphabetenrate liegt zurzeit bei 47 Prozent!)
- Vermittlung effizienter und nachhaltiger landwirtschaftlicher Methoden
- Bildung dörflicher Selbsthilfegruppen, die den Anbau von Grundnahrungsmitteln organisieren und lokal vermarkten
- Einkommen schaffende Maßnahmen für Frauen
- Vermittlung von Wissen über die Rechte und Pflichten der indigenen Bevölkerung
- Unterstützung für die sehr weit auseinander liegenden Gossner-Gemeinden, damit sie die Gesamtentwicklung der Region vorantreiben können
- Vernetzung zwischen den Dörfern

Die Gossner Mission unterstützt dieses  Projekt zur nachhaltigen, ländlichen Entwicklung in Karbi Anglong. Zu den Workshops kommen die Bewohner der Dörfer oft über 25 Kilometer zu Fuß. Einige ausgewählte Kleinbauern bekommen für bestimmte neue Anbauprodukte ein Startkapital zur Verfügung gestellt.

Weitere Spenden sind dringend nötig. Bitte unterstützen Sie das Dorfentwicklungsprogramm der indischen Gossner-Gemeinden in Assam.

Unser Spendenkonto:
Gossner Mission, Evangelische Bank
IBAN: DE35 5206 0410 0003 9014 91, BIC: GENODEF1EK1
Kennwort: Assam

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