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Zu Erntedank: Gossner Mission fördert Mädchen in Sambia

Projekt stärkt Mädchen und Frauen

Zu Erntedank bittet die Gossner Mission um Unterstützung der Förderung von Mädchen im südlichen Sambia. „In vielen Entwicklungsländern haben Mädchen einen geringeren Stellenwert als Jungen“, betont Afrika-Koordinator Dr. Volker Waffenschmidt. „In der Gesellschaft, in der Schule und sogar in der Familie.“ Auch in Sambia müssen viele Mädchen ihren Eltern auf dem Feld helfen; sie werden vernachlässigt und früh aus der Schule genommen. Unter dem Motto Starke Mädchen, starke Zukunft fördert die Gossner Mission ein Projekt, das zum Umdenken in Familien, in Schulen und in der Gesellschaft führen soll.

Chimuka (Foto: links) war gerade erst in der 9. Klasse, als sie schwanger wurde. Eigentlich selbst noch ein Kind. Ihr Vater nahm sie von der Schule und jagte sie aus dem Haus. Kein Einzelfall. Viele junge Mädchen in Sambia müssen die Schule früh verlassen; ohne Abschluss aber geraten sie in einen Kreislauf aus Armut und Ausgeliefertsein. Chimuka hatte Glück, denn an ihrer Schule kam ein neues Projekt ins Rollen. Beratung der Eltern, Stärkung der Mädchen - und vieles mehr gehört dazu. Das Projekt soll nun ausgedehnt werden.

Die Kaluli Development Foundation (KDF), eine Partnerorganisation der Gossner Mission, hat dieses Projekt initiiert, das seit 2013 an acht Schulen im Süden des Landes erfolgreich umgesetzt wird. An diesen Schulen wird Aufklärungsarbeit betrieben und Bewusstseinsbildung gefördert, um Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein der Mädchen zu stärken. Vertrauenslehrerinnen werden ausgebildet, damit die Schülerinnen eine feste Ansprechpartnerin für ihre Probleme haben. Und SchülerInnen-Gruppen gründen sich, in denen die Geschlechterrollen neu definiert werden.

Dazu gibt es monatliche Themensendungen im Radio, die eine weitere Öffentlichkeit herstellen und bis in die Politik hinein wirken sollen. Ziel ist es, eine Entwicklung anzustoßen und für ein neues Bewusstsein im Land zu sorgen.

Erste Erfolge sind sichtbar. An den acht Schulen hat sich vieles verändert. Immer mehr Mädchen, die wegen einer Schwangerschaft oder aber einer frühen Verheiratung die Schule verlassen sollten, dürfen nun bleiben. Und die meisten entscheiden sich anschließend  selbstbewusst für eine Ausbildung.  Nun sollen zehn weitere Schulen in das Projekt einbezogen werden.

Die Gossner Mission ist für die Finanzierung der Projekterweiterung auf Unterstützung angewiesen. Bitte helfen Sie mit!
Herzlichen Dank!

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Unser Spendenkonto:
Gossner Mission, Evangelische Bank
IBAN: DE35 5206 0410 0003 9014 91, BIC: GENODEF1EK1
Kennwort: Sambia-Frauenförderung


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