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Uganda: Mädchenschule braucht neue Wasserpumpe

800 Kinder holen Wasser aus großer Entfernung

Eine friedliche Zukunft für Uganda: Dazu sollen die Mädchen beitragen, die das Okot-Memorial-College in Kitgum absolvieren. Doch zurzeit leidet der Unterricht unter einem massiven Problem: Die Wasserversorgung ist gestört. Die 800 Mädchen im Internat müssen Trink- und Waschwasser in Kanistern von weit entfernten Brunnen herbeischleppen. „Das ist unzumutbar“, sagt College-Leiterin Gladys Oyat. „Wir brauchen dringend Hilfe!“ Eine solarbetriebene Wasserpumpe soll Abhilfe schaffen und die Normalität des Unterrichts wieder herstellen. Das College ist nach Y. Y. Okot benannt, einem  ugandischen Pädagogen, der unter dem Regime des grausamen Diktators Idi Amin ermordet wurde.

Das Y. Y. Okot Memorial College ist eine Sekundarschule für Mädchen in Kitgum im Norden Ugandas. Betrieben wird sie von der anglikanischen Church of Uganda seit 1981.

Während des Bürgerkrieges 1986 bis 2006 wurden die Schulgebäude als Nachtasyl für Binnenflüchtlinge genutzt. In manchen Nächten fanden hier bis zu 2000 Menschen, die sich vor den Gräueln des Krieges in Sicherheit bringen wollten, eine Zuflucht. Das blieb nicht ohne Folgen für die Infrastruktur. Heute ist die Schule längst renoviert und bietet den 800 Schülerinnen gute Unterrichtsbedingungen. Im Jahre 2001 wurde die Handpumpe des einzigen Brunnens durch eine elektrische Pumpe ersetzt, die nun aber erhebliche Mängel aufweist, die nicht mehr zu reparieren sind.

Damit ist die Schule weitgehend ohne Wasserversorgung. Die Einrichtungen verfügt über keine Rücklagen. Eingehende Gelder, etwa aus Schulgebühren, verbraucht der laufende Haushalt: Die Gehälter der Lehrer, die Mahlzeiten und alles weitere, was mit einem Schul- und Internatsbetrieb zusammenhängt, muss beglichen werden.

Geplant ist nun, die defekte Pumpe durch eine neue, solarbetriebene zu ersetzen, die die Einrichtung dann auch unabhängiger von der unzuverlässigen Stromversorgung macht und die Stromkosten reduzieren würde. 4800 Euro kostet eine neue Wasserpumpe mitsamt der Solartechnik vor Ort. Die Gossner Mission will die Anschaffung unterstützen. Bitte helfen Sie mit!

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