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Uganda: Gossner Mission gratuliert neuem Bischof

Delegation übergab zuvor Rollstühle an Minenopfer

Die Diözese Kitgum der Church of Uganda hat einen neuen Bischof: Im Beisein von mehr als 10.000 Gästen wurde Bischof Wilson Kitara in sein Amt eingeführt. Zu den Ehrengästen  gehörte auch der ugandische Ministerpräsident. Und natürlich: die Delegation aus Deutschland mit Superintendent Dr. Helmut Kirschstein und weiteren Teilnehmern aus dem Kirchenkreis Norden sowie dem Afrika-Koordinator der Gossner Mission, Dr. Volker Waffenschmidt. Aus Anlass der Bischofseinführung hält sich die Delegation zurzeit in Uganda auf. Auf dem Programm stehen Gespräche mit VertreterInnen der Partnerkirche sowie Besuche in Schulen und Projekten. So konnten einen Tag zuvor 36 Rollstühle an Bedürftige weitergegeben werden.


Zehntausende Menschen in Uganda leiden bis heute unter den Auswirkungen des verheerenden Bürgerkrieges, der bis 2006 andauerte. Viele sind traumatisiert, und viele leben mit Behinderungen, die, die eine Folge der kriegerischen Auseinandersetzungen waren. Doch finanzielle Unterstützung durch den Staat gibt es zumeist nicht. Auch nicht für die Menschen, oft Frauen und Kinder, die  auf eine der im Boden lauernden Minen traten – oder auch heute noch treten.

Ein Rollstuhl kostet im Land etwa 130 Euro – und ist somit unerschwinglich für die meisten. So sieht man bei Besuchen in Uganda immer wieder Menschen bettelnd am Boden oder auf einem einfachen Rollbrett sitzen. Bei der Diözese Kitgum sind mehr als 100 Gehbehinderte verzeichnet, die auf Hilfe hoffen. So hatte die Delegation, die sich zurzeit in Uganda aufhält, vorab 36 Rollstühle geordert. „Ein solcher einfacher Rollstuhl gibt den Menschen ihre Würde zurück“, freut sich Dr. Volker Waffenschmidt über die Hilfe, die dank zahlreicher Spenden möglich wurde.

Ein weiterer Höhepunkt des Besuchs war die Amtseinführung des neuen Bischofs Wilson Kitara in Kitgum. Superintendent Dr. Helmut Kirschstein, der beim Festgottesdienst mit den Geistlichen einzog,  sprach vor den rund 10.000 Gästen ein Grußwort im Namen des Norder Freundeskreises und der Gossner Mission.  Seine Geschenk für den Bischof war typisch ostfriesisch: ein Satz „Boßel-Kugeln“ und damit verbunden eine Einladung nach Norden.

(Berlin, 26.11.2018)

Die Aktion „Rollstuhl für Uganda“ können Sie unterstützen:  Klicken Sie hier >>


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