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Herzlich Willkommen in meinem Reiseblog
![]() Liebe Gossner-Freunde,
rund zehn Tage lang werde ich unsere Partnerkirche in Indien, die Gossner Kirche, besuchen. Es handelt sich um einen Arbeitsbesuch – und trotzdem wird sicherlich Zeit sein, interessante Eindrücke und Neuigkeiten aufzunehmen. Begleiten Sie mich doch einfach. Ich freue mich schon auf Ihre Rückmeldungen. Ihr Ulrich Schöntube Ranchi, 15.01.: Das ist kein Urlaub
Zwei Stunden vor meinem Abflug bat die Gossner Kirche darum, die Predigt im Morgengottesdienst in der Christuskirche in Ranchi um halb sieben zu halten. Er sei am Besten besucht. Das ist eine große Ehre. Also setzte ich mich noch schnell hin, machte die Übersetzung und brachte alles während des langen Fluges nach Delhi zu Papier. Es sollte nicht aus dem Stegreif ins Hindi übersetzt werden, so der Wunsch. www.gossner-mission.de/media/blog/predigt_engl.pdf
Nach dem Gottesdienst habe ich mir einen Wusch erfüllt. Manish ist mit mir auf den Turm geklettert. Oben hängen Glocken, die aus den brandenburgischen Gemeinden Straupitz und Cottbus einst gespendet wurden. Auf dem Dach ein Blick auf die dunstige Stadt. "Das alles dort", Manish weist auf einen sehr bebauten Hügel, "war vor 10 Jahren noch grün." Die Bundeshauptstadt Jharkhands, Ranchi, expandiert. Ein drittel der Bodenschätze Indiens liegen in diesem Bundesstaat. Leider haben grosse Teile der dörflichen Bevölkerung kaum etwas von diesem wirtschaftlichen Aufschwung. Doch dazu später mehr.
Zu vier Uhr hatte ich zum Tee hohen kirchlichen Besuch eingeladen. Der scheidende Generalsekretär Cyrill Lakra mit seiner Frau, der neue Generalsekretär Nowel Jojowar, der Schatzmeister der Kirche Atal Kees und der ehemalige leitende Bischof Moderator C.S.R Topno waren zu Gast. Es war ein herzliches persönliches Gespräch über die Familien und das Leben hier und dort. Das hat uns gut getan, bevor wir morgen etwas "Buisness" machen müssen. |
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