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Nepal: Winterhilfe für Flutopfer gestartet

Dank gilt den Spenderinnen und Spendern der Gossner Mission

In Nepal hat die Winterhilfe für die Opfer der Monsunflut begonnen. Im August hatten extreme Regenfälle zu Erdrutschen und zu großflächigen Überschwemmungen im Land geführt. Unser Partner vor Ort, die United Mission to Nepal (UMN), bat damals die Gossner Mission um Unterstützung. Trotz der schnellen Hilfe sind jedoch noch immer Tausende Menschen obdachlos. „Dank Ihrer Spenden können wir diese nun mit warmen Decken und Kleidern versorgen“, schreibt Projektleiterin Bibhu Singh von der UMN an unser Werk. „Herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spendern!“


Nach heftigen Monsunregenfällen war es im August in Nepal zu Überschwemmungen und Erdrutschen in verschiedenen Teilen des Landes gekommen. Mehr als 150 Menschen starben; 65.000 Familien wurden obdachlos und 500.000 Menschen insgesamt waren betroffen. Im Tiefland des Terai war die Situation besonders dramatisch: Dort wurden 80 Prozent der Fläche überflutet.

Aber auch in den Bergen mussten Tausende ihre Dörfer verlassen – nur mit dem ausgestattet, was sie auf dem Leib trugen. Die Menschen standen vor dem Nichts. Denn auch ihre Ernten wurden vernichtet, Elektroleitungen, Wasser- und Transportwege zerstört.

In dieser Situation wurde die United Mission to Nepal (UMN) von staatlicher Seite um Unterstützung für die Betroffenen gebeten. In Deutschland rief die Gossner Mission zu Spenden auf und leitete sie an die UMN weiter, damit diese vor Ort tätig werden konnte. Die Mitarbeitenden verteilten Lebensmittel und Hilfsgüter wie Decken, Kleidung, Hygieneartikel und Moskitonetze. Und sie halfen den Menschen beim Wiederaufbau.

Doch noch sind längst nicht alle Schäden behoben; viele Menschen sitzen weiterhin in Behelfsunterkünften fest. Ihnen kommt nun die Winterhilfe zugute, die dank der Spenden viele Gossner-Freunde möglich wird.
(Berlin, 21.12.2017)
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