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Nepal: Nach Unwettern wächst Angst vor Epidemien

Hospital Chaurjahari bereitet Bergeinsätze vor

Unwetter und tagelang anhaltende Regenfälle: Der Monsun in Südasien hat zu schweren Überschwemmungen und Bergrutschen geführt. Hunderte Menschen kamen zu Tode oder sind vermisst; Zehntausende haben alles verloren. Nun steigt die Angst vor Epidemien. Unsere Partner in Nepal bitten daher
um Hilfe: „Wir wollen alles tun, damit nicht noch mehr Menschen durch die Monsun-Folgen sterben“, schreibt Kapil Sharma, der Manager des Berghospitals Chaurjahari. „Bitte unterstützen Sie uns dabei. Und bitte nehmen Sie die Familien, die um ihre Angehörigen trauern auf, in ihr Gebet auf.“

In Nepal sind mehr als hundert Menschen tot oder vermisst; 61.000 haben ihr Haus und ihr gesamtes Gut verloren. So eine Zwischenbilanz unseres Partners in Kathmandu, der United Mission to Nepal (UMN). Betroffen sind neben Kathmandu und dem tiefer gelegenen Terai-Gebiet auch die Bergregionen.

„Die Regenfälle ziehen von Ost nach West und haben auch uns erreicht“, erläutert Kapil Sharma. In den Gebieten Lamjung und Chitwan gebe es Überschwemmungen und Bergrutsche. „Die Menschen hier haben immer wieder alles verloren“, betont der Manager des Hospitals Chaurjahari. Er erinnert an die Erdbeben von 2015 und die Überflutungen von 2017. „Die kleinen Häuser können den Wasser- und Steinmassen, die die Berge herabrauschen und alles mitreißen, nicht standhalten.“

Das Hospital will nun sogenannte Health Camps in Rukum, Lamjung und Chitwan durchführen, um den Betroffenen zu helfen und die Menschen für die Gefahren zu sensibilisieren. Bei solchen Bergeinsätzen brechen kleine Teams in fernab gelegene Regionen auf.

Dieses Mal geht es vor allem darum, Cholera- und Durchfall-Epidemien sowie einen Anstieg der Malaria-Fälle zu verhindern. Auch giftige Schlangen sind ein Problem: Denn die Überschwemmungen führen dazu, dass die Tiere ihre unterirdischen Nester verlassen. Mehrere Menschen, die von Schlangen gebissen wurden, suchten bereits Hilfe in Chaurjahari.

„Bei den Health Camps verteilen wir kostenlos Medikamente, aber auch Chlortabletten, um das Wasser zu reinigen, sowie Hygiene-Artikel. Außerdem klären wir über das Risiko von verschmutztem Wasser und Essen auf, führen Impfungen durch und weisen die Menschen auf die Schlangengefahr hin“, sagt Kapil Sharma. Man hoffe, die Epidemie-Gefahr eindämmen zu können. Noch stehen die Kosten dieser zusätzlichen Bergeinsätze nicht genau fest, doch das Hospital sei dafür auf Spenden angewiesen.Auch Ärztin Dr. Elke Mascher, die bald wieder nach Chaurjahari aufbrechen wird, schließt sich an:  „Bitte helfen Sie mit.“

Unser Spendenkonto:
Gossner Mission
Spendenkonto: IBAN: DE35 5206 0410 0003 9014 91
Kennwort: Nepal – Hospital

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