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Nepal nach dem Erdbeben: Hilfe bleibt dringend

Gossner Mission nimmt verstärkt Schulen in den Blick

Ein Jahr nach dem schweren Erdbeben leben Hunderttausende Menschen in Nepal noch immer ohne Unterkunft und ohne Hoffnung.. „Wir bleiben an der Seite der Betroffenen, auch wenn andere Organisationen das Land längst verlassen haben“, betont Gossner-Direktor Christian Reiser. Schwerpunkt der Gossner-Hilfe bildet zurzeit der Wiederaufbau von zerstörten Schulen, um gerade den jungen Menschen eine Perspektive bieten zu können. Nepal war am 25. April 2015 von einem schweren Beben erschüttert worden, dem Hunderte Nachbeben folgten. Mehr als 9000 Menschen kamen ums Leben.

„Hilfe für die Menschen in den Bergen“: Unter diesem Motto engagiert sich die Gossner Mission seit April 2015. Gemeinsam mit ihrem Partner vor Ort, der United Mission to Nepal (UMN), nimmt sie vor allem die Menschen in den schwer zugänglichen Bergregionen, und hier vor allem im Distrikt Dhading, in den Blick. Dort wurden – neben Wohnhäusern, Straßen und Brücken – rund 80 Prozent der Schulen zerstört; insgesamt ist in Nepal eine Million Schulkinder vom Beben betroffen. „Daher widmen wir uns nach Abschluss der ersten Hilfe-Phase verstärkt der Bildung der Kinder, um so den Familien neue Hoffnung zu schenken“, so Gossner-Direktor Christian Reiser.

Neben Bildung geht es auch um Gesundheit und Vorsorge, um soziale Sicherung und Trauma-Behandlung: Bei ihrer Hilfe verfolgt die Gossner Mission einen ganzheitlichen Ansatz. Erste Zielgruppe sind die Ärmsten der Armen: Menschen, die alles verloren haben, Menschen mit Behinderung, alleinstehende Frauen, Kinder und Jugendliche.

Das große Plus der Gossner Mission ist, dass sie in Nepal seit Jahrzehnten mit einem sehr erfahrenen und verlässlichen Partner zusammenarbeitet. Im vergangenen Jahr hatte der Gossner-Partner UMN als Soforthilfe 500 Tonnen Reis an die Menschen in den Bergen verteilt, 65 Tonnen Hülsenfrüchte und rund 10.000 Zelte und Schutzplanen. Es folgten Werkzeuge, Hygiene-Artikel und Saatgut.

Christian Reiser anlässlich des bevorstehenden Jahrestages: „Viele Menschen in Deutschland haben im vergangenen Jahr die Erdbebenhilfe unseres kleinen Werkes unterstützt; dafür bedanken wir uns herzlich!“ Um den Menschen vor Ort zu helfen, sei die Gossner Mission weiterhin auf Spenden angewiesen.

Die Gossner Mission gehört zu den bundesweit 230 Organisationen, die mit dem DZI-Spendensiegel für Effizienz und Transparenz ausgezeichnet sind.

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Unser Spendenkonto:
Gossner Mission - IBAN: DE35 5206 0410 0003 9014 91 - Evangelische Bank -
Kennwort: Nepalhilfe.


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