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Nepal: Bläserarbeit am Himalaya im Aufwind

Kantor Georg Popp zum vierten Mal in Kathmandu

Ein viertes Mal bereits hält sich Georg Popp, Kantor aus Fürstenwalde (Brandenburg), mit Unterstützung der Gossner Mission in Nepal auf, um dort die vor Jahren begonnene Bläserausbildung weiterzuführen. „Mein Ziel ist nicht, den Nepali unsere Kultur aufzuzwingen“, erklärt Popp, der drei Wochen vor Ort ist. „Sondern ich möchte den christlichen Gemeinden die Möglichkeit geben, ihre Gottesdienste mit Blasmusik zu begleiten.“ Die Trompete sei ein traditionelles Instrument, das auch in Nepal auf jeder Hochzeit gespielt werde, „wenn auch mit  traditionellen Melodien in diesem Fall“. Rund vier Prozent der Bevölkerung Nepals sind Christen.


Dem Kirchenmusikdirektor aus Fürstenwald ist es wichtig, dass die Grundlagen, die er bei seinen Reisen nach Nepal vermittelt hat, dort weitergetragen werden. So freut er sich, dass mittlerweile ein nepalischer Musiklehrer in Kathmandu selbständig Trompete unterrichtet. Dieser Lehrer, Trilok Pradhan, war im Mai mit seiner Frau zu Besuch in Deutschland und hatte während des Kirchentages Gelegenheit, selbst von der Bläserarbeit in Nepal zu berichten. Auch konnte er ein traditionelles nepalisches Instrument, die so genannte Kniegeige, vorstellen.

„Das war sehr beeindruckend – für mich, aber auch für ganz viele BesucherInnen des Kirchentages, die bis dahin noch nie von diesem Instrument und von der Bläserarbeit in Nepal gehört hatten“, betont Georg Popp.
(Berlin, 13.09.2017)

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