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Liaison Office: Mehr als nur ein Landesbüro

Kontakte, Projektbegleitung und Gästebetrieb

Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens zwischen der Regierung der Republik Sambia und der Gossner Mission im Jahre 1970 und der Entsendung zahlreicher Entwicklungshelfer in den folgenden Jahren wurde es für die Mission erforderlich, für die Projektsteuerung, die Kontaktpflege zu Regierungs- und anderen Stellen sowie die Beherbergung von Entwicklungshelfern einen festen Stützpunkt in der Hauptstadt Lusaka einzurichten. Zu diesem Zweck erstand die Gossner Mission im Jahre 1973 ein Grundstück im Stadtteil Ibex Hill von Lusaka.


Auf diesem Gelände entstanden nach und nach diverse Gebäude, die der Verwaltung sowie der Aufnahme von Gästen dienten. Diese Zentrale, wegen ihrer Mittlerfunktion zwischen der Geschäftsstelle in Berlin und den Projekten bzw. Projektpartnern als Liaison Office (LO) bezeichnet, behielt diese Aufgabe auch dann noch, als die Zahl der Entwicklungshelfer in den 1990er Jahren zurückgefahren wurde.

Heute dient das parkartige Grundstück, das seit 1997 als einzige Gossner-Mitarbeiter nur noch jeweils die Repräsentanten bzw. Repräsentantinnen der Mission (Liaison Officer) beherbergt, folgenden Aufgaben:

1. Liaison Office:
Diese klassische Rolle ist der Vertretung geblieben. Das LO begleitet Projekte der Gossner Mission in Sambia, pflegt die Verbindung zu den Partnern und berät sie wo nötig. Diese persönliche Präsenz ist trotz verbesserter Kommunikationsmöglichkeiten nach wie vor von großer Bedeutung zur erfolgreichen Umsetzung von Projekten sowie zum intensiven Austausch mit den Partnern vor Ort. – Ferner ist das LO als einzige deutsche kirchliche Repräsentanz in Sambia Anlaufstelle auch für andere Organisationen, deren Mitarbeiter gerne die Dienste der Liaison Officer nachfragen, wenn Informationen oder Zuarbeiten vor Ort benötigt werden.

2. Beherbergung und Begegnung:
Die ursprünglich für Gossner Entwicklungshelfer errichteten Gebäude werden seit Jahren als „Non-Profit“-Gästehäuser genutzt. Die Einnahmen aus den Übernachtungen sind soeben kostendeckend zur Aufrechterhaltung des Betriebes des Liaison Offices.  Diese Gästehäuser haben eine nicht zu unterschätzende Wirkung als Begegnungsort für Gäste. Sambier begegnen Nicht-Sambiern, Alteingesessene und solche mit langer Landeserfahrung begegnen Neuankömmlingen, Tipps und Informationen werden ausgetauscht. – Schließlich ist Ibex Hill auch für viele deutsche Besuchergruppen eine wichtige Anlaufstation. Von hier aus finden Projekt- und Partnerbesuche statt, die Liaison Officer stehen für Fragen und Organisatorisches bereit.

Info-Faltblatt (08/2016, engl.) >>
Für Preisabfragen oder Buchungen: Mail an zambia@gossner-mission.de

3. Volontärsprogramm:
In Zusammenarbeit mit Brot für die Welt ist der Einsatz von Freiwilligen im Rahmen des "weltwärts"-Programms erarbeitet worden, durch das ab August 2016 bis zu sechs Freiwillige u.a. in Projekte mit Gossner Beteiligung entsandt werden sollen. Das LO ist dabei die zentrale Anlaufstelle für die Volontäre, wo auch die notwendigen Seminare stattfinden. Die Liaison Officer selbst dienen als Landesmentoren der Freiwilligen.

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