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Kirchentag: Reiser gestaltet Friedenszentrum mit

Gäste aus Nepal und Uganda diskutieren über Versöhnung

Gossner-Direktor Christian Reiser ist in die Projektleitung des Kirchentages 2019 im Bereich  „International Peace Centre“ berufen.  Der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag findet unter dem Motto „Was für ein Vertrauen“ (2. Könige 18,19) vom 19. bis 23. Juni 2019 in Dortmund statt. Bei der Podienreihe des Peace Centre soll die Frage im Mittelpunkt stehen, „in welcher Welt wir zukünftig leben wollen“, so Hans Leyendecker, Präsident Kirchentages. Anmeldungen für die Teilnahme sind ab dem heutigen Tage möglich.


„Meine Berufung in die Projektleitung des Peace Centre hat mich sehr gefreut.  Es ist mir wichtig mitzuwirken, um dem Süden mehr Gewicht und Stimme zu geben“, betont Gossner-Direktor Christian Reiser. 

Zugleich ist eine Chance für die Gossner Mission, ihren Themen auf dem international besetzten Podium Gehör zu verschaffen. So soll in einer der Gesprächsrunden die Frage von Aufarbeitung  und Versöhnung im Mittelpunkt stehen. Wie kann nach einer Bürgerkriegssituation wieder Vertrauen zwischen den Menschen wachsen? Wie geht man mit Schuld und gegenseitiger Verletzung um? Wie können die psychischen und seelischen Wunden geheilt werden?

Zu diesen Themen wird die Gossner Mission Gäste aus Nepal und Uganda einladen – aus zwei Ländern, in denen vor wenigen Jahren noch ein Bürgerkrieg tobte und die sich nun auf dem Weg zum Frieden befinden. „Im Juni erst war eine Delegation der Church of Uganda, unserer ugandischen Partnerkirche, in Deutschland zu Gast, die sich angesichts ihres Besuchs in der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen immer wieder mit den Fragen von Aufarbeitung und Versöhnung auseinandersetzte“, so Reiser.

„Was für ein Vertrauen“ (2. Könige 18,19) – diese Losung wird den Kirchentag 2019 prägen. Erwartet werden in Dortmund 100.000 Teilnehmende, die sich auf über 2000 gesellschaftspolitische, geistliche und kulturelle Veranstaltungen freuen können. Der Journalist Hans Leyendecker, Präsident des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentages, unterstreicht die gesellschaftspolitische Relevanz des biblischen Wortes: „In einer fiebrigen und fiebernden Welt scheint das alte Wort Vertrauen manchem heute seltsam verbraucht. Wem kann man überhaupt noch trauen? […] Wir wissen, dass Vertrauen nicht befohlen oder angeordnet werden kann. Nur wer bereit ist, anderen zu vertrauen, kann auch Vertrauen bekommen. Die Losung ist also bestens geeignet, um darüber zu reden, in welcher Welt wir leben wollen und in welcher Welt nicht.“

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(Berlin, 12.09.2018)
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