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Kinder an die Macht: Hoffnung für die Bergregion Mugu

Jugend bricht mit Tabus
 
Die Region Mugu, die an Tibet grenzt, ist dünn besiedelt. Wer hier wohnt, der muss mit schwierigsten Bedingungen klarkommen: keine Schulen, keine Straßen, keine medizinische Versorgung. Die Analphabetenrate, vor allem die der Frauen, gehört zu den höchsten des Landes; das Klima ist rau und feindlich, die Bodenbeschaffenheit schwierig; die Bedingungen für die Landwirtschaft äußerst ungünstig. Unterernährung, vor allem der Kinder, ist die Folge. Hinzu kommen die unsäglichen hygienischen Verhältnisse: Nur jeder Zweite hat sauberes Trinkwasser; nur 14 Prozent haben Zugang zu einer Toilette. Das alles zusammen führt bei vielen Menschen zu Magen- und Darmproblemen, die die Hauptursache sind für Krankheit und Tod im Kindesalter.

Schwierig sind auch die gesellschaftlichen Verhältnisse. Noch immer fühlen sich die Dalits (die unterste Kaste) ausgegrenzt, und noch immer sind sie die Ärmsten im Land. Frauen und die Kinder sind besonders verwundbar und am stärksten betroffen von Kriegs- und Hungerszeiten.

Die Gossner Mission finanziert in Mugu ein Projekt, das die United Mission to Nepal ins Leben gerufen hat und begleitet: das child-to-child-Programm. Zunächst wurden 24 Mädchen in verschiedenen kleinen Siedlungen ausgesucht, die allesamt aus Dalit-Familien stammen. Diese Mädchen haben durch Stipendien, die von verschiedenen nepalischen Organisationen getragen wurden, eine Schule besuchen können. Nun erhielten sie darüber hinaus eine intensive Schulung zu Themen wie Hygiene und Sauberkeit, gesunde Ernährung, Kinderrechte und Kinderpartizipation. Zugleich wurden die Eltern und Dorfältesten eingeladen, um deren Unterstützung zu sichern. Dann gaben die 24 Mädchen das Gelernte an Gleichaltrige weiter, die anschließend wiederum Gleichaltrige unterrichteten. Ein gut funktionierendes Schneeballsystem.

2010 hatte die Gossner Mission beschlossen, dieses Projekt für zunächst drei Jahre zu finanzieren. Im Sommer 2013 sagte sie eine Verlängerung der Unterstützung zu. Denn die Erfolge sind sichtbar. In 28 Gemeinden haben sich Jugendgruppen gegründet, so dass – über Geschwister, Eltern und Großeltern, aber auch über „Wandzeitungen“ – Tausende Haushalte erreicht werden konnten. Das Projekt wurde im Juni 2016 evaluiert und soll bis Mitte 2019 fortgesetzt werden. Für die Finanzierung ist die Gossner Mission auf Unterstützung angewiesen. Bitte helfen Sie mit.

Projektvolumen: 25.000 € jährlich
Projektpartner: United Mission to Nepal (UMN)

Bitte helfen Sie mit. Schenken Sie den Kindern und den Erwachsenen in Mugu eine Perspektive!
 
Unser Spendenkonto:
Gossner Mission, Evangelische Bank
IBAN: DE35 5206 0410 0003 9014 91, BIC: GENODEF1EK1
Kennwort: Mugu

Online spenden >>
 
Hier ein Video der United Mission to Nepal (UMN) und der Gossner Mission zum Projekt in Mugu:
 


 

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