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Unser aktuelles Projekt: Kinder brauchen Zukunft Mit 175 Jahren Erfahrung für das Wohl der Kinder. Helfen Sie mit! >> Gossner Mission Aktuell Zu Gast beim Minden-Ravensberger Missionsfest Meldung lesen >> 175 Jahre Gossner Mission ![]() "Als kleines Missionswerk hat die Gossner Mission in 175 Jahren Großes geleistet. Und wir in Ostfriesland sind stolz darauf, dass es ein Ostfriese war, der die ersten Handwerker zur Ausbildung zu Vater Goßner sandte."
Dr. Detlef Klahr, Landessuper- intendent Ostfriesland Mehr dazu >> | ||
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JubiläumsauftaktMargot Käßmann würdigt Engagement der Gossner Mission
Als Gastpredigerin im Epiphaniasgottesdienst in der Berliner Marienkirche hat Margot Käßmann die Arbeit der Gossner Mission gewürdigt und die religiöse und gesellschaftliche Relevanz von Missionsarbeit betont. Der Gottesdienst, der von Dr. Ulrich Schöntube geleitet wurde, und der anschließende Empfang im Roten Rathaus markierten den Auftakt des Jubiläumsjahres der Gossner Mission und den Beginn einer engen Kooperation mit dem Berliner Missionswerk. Respekt, Solidarität und Aufmerksamkeit für die Schwachen seien die Kennzeichen von Begegnungen, in denen Gottes Liebe erkennbar wird – „und so geschieht Mission bis heute“, sagte Margot Käßmann in ihrer Predigt in der vollbesetzten Marienkirche. Gerade die Arbeit der Gossner Mission, die im Jahr 1836 von Pfarrer Johannes E. Goßner in Berlin gegründet wurde, zeichne sich durch ihre Bereitschaft zur Konfrontation mit den Mächtigen und ihren Einsatz für die Schwachen aus. „Jesus selbst wird sagen, dass wir ihm begegnen, wann immer wir Hungernde speisen, Gefangene besuchen, Fremde aufnehmen. Nur wer das ignoriert, kann behaupten, Theologie und Kirche – und auch die Mission – dürften nicht politisch sein“, so Käßmann. Mit einem kritischen Blick auf die Missionsgeschichte gab Käßmann zu bedenken, dass erst gelernt werden musste, dass Gott in Freiheit, ohne Gesetz und Zwang wirken kann. „Mission durch Begegnung, mit Respekt vor dem Fremden, das ist eine gut biblische Haltung.“ So wie die Fremden aus dem Morgenland dem Kind Respekt gezollt hätten, so führe auch Mission zu interkulturellen Begegnungen, die von gegenseitiger Achtung und einem Blick für die Schwachen geprägt seien. „Mission meint gerade nicht Abgrenzung, sondern Öffnung, Hinschauen, Aufmerksamkeit für die Menschen am Rande.“ Für Käßmann war die Predigt in der Marienkirche der erste öffentliche Auftritt nach ihrer Rückkehr aus den Vereinigten Staaten, wo sie in Atlanta als Gastdozentin gearbeitet hatte. Auch für die Gossner Mission und das Berliner Missionswerk begann mit dem gemeinsamen Epiphaniasgottesdienst ein neuer Abschnitt. Um ihre Kompetenzen zu bündeln, schlossen sich beide Missionswerke zum Jahreswechsel zu einer engen Kooperation zusammen, wie Gossner-Vorsitzender Harald Lehmann betonte. Symbolisch tauschten die Direktoren (Foto) der beiden Werke während des Empfangs Trikots aus. (Berlin, 7.01.2011) | |
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Gossner Mission - Georgenkirchstr. 69/70 - 10249 Berlin - Tel.: (0 30) 2 43 44 57 50 Spendenkonten: Nr. 139 300, EDG Kiel, BLZ 210 602 37 - Nr. 61 61 61 6, Sparkasse Lemgo, BLZ 482 501 10 | ||