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Indien: Zweiter Martha-Kindergarten eröffnet

Partnerschaftsgruppe aus Berlin war bei Feierlichkeiten dabei

Da jubelten die Mädchen und Jungen in Chaibasa: Der zweite Martha-Kindergarten in Indien wurde offiziell eingeweiht. Der Kindergarten ist Teil des „Martha-Programms“, das nach einem ganzheitlichen Konzept arbeitet und Kindern einen kreativen Start in die Welt der Bildung ermöglichen will. 2011 war in Ranchi der erste Martha-Kindergarten auf eine Initiative der Gossner Mission hin eröffnet worden; der dritte soll in diesem Jahr im ländlichen Govindpur folgen. Zur Einweihung in Chaibasa war eine Partnerschaftsgruppe des Berliner Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree nach Indien gereist. Der Kirchenkreis unterstützt das Martha-Programm.


In vielen staatlichen Vorschulen in Indien werden Kinder noch heute zu Frontalunterricht und zum disziplinierten Stillsitzen gezwungen. Das Konzept des Martha-Kindergartenprogramms betont dagegen die Einzigartigkeit eines jeden Kindes; es soll in seiner mentalen, psychischen, physischen und sozialen Entwicklung gefördert werden. Für die indische Gossner Kirche, die Träger von etwa 170 Schulen ist, bedeutete die Gründung des ersten Martha-Kindergartens in Ranchi 2011 einen Neuaufbruch in der Bildungsarbeit.

Da dieses Pilotprojekt in Ranchi großen Zulauf findet, haben mittlerweile alle Diözesen der Gossner Kirche Bedarf angemeldet.

„Martha“ hieß das erste, am 25. Juni 1846 von Gossner-Missionaren getaufte Kind in Indien. Der Tag wird noch heute als Martha-Tag in der Gossner Kirche gefeiert.
(Berlin, 03.04.2019)

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