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Hospital Chaurjahari: Impf-Kühlschrank rettet Leben

Krankenhaus bittet um Unterstützung

Die Corona-Situation in den Bergen Nepals hat sich verschärft. Das berichtet Arzt Dr. Caleb Budha aus dem Krankenhaus Chaurjahari. Dort ist die Zahl der Fieberpatienten gestiegen. „Möglicherweise sind das Covid-19-Fälle“, fürchtet er. Auch in benachbarten Orten wie Nepalgunj hat die Zahl der Covid-Fälle zugenommen; erneut ist eine Abriegelung der Region vorgesehen. Das Krankenhaus Chaurjahari – regionales Zentrum für Corona-Behandlung – kann viele ältere Patienten impfen. Aber: „Chaurjahari braucht dringend einen Kühlschrank für die Impfstoffe!“, sagt die deutsche Ärztin Dr. Elke Mascher. „Dann kann es noch mehr Menschen retten. Bitte helfen Sie mit!“ Rund 4000 Euro kostet ein Spezial-Kühlschrank für Chaurjahari. Die Gossner Mission bittet um Spenden.


Seit Januar/Februar wird im Krankenhaus Chaurjahari gegen Corona geimpft. „Wir verwenden den indischen Impfstoff ,Covishield´, der Astra Zeneca entspricht“, sagt Dr. Caleb Budha. „Wir impfen zum einen Menschen, die ein besonderes gesundheitliches Risiko aufweisen, zum anderen Menschen, die älter als 65 Jahre sind. Auch unser Personal ist geimpft. Das ist ähnlich wie in Deutschland.“ Rund 600 Menschen seien bislang geimpft worden. Leider gebe es zu wenig geeignete Lager- und Kühlmöglichkeiten. Impfstoffe müssten in einer mit Eis gefüllten Box aufbewahrt werden. „Wir könnten mehr Impfstoffe beantragen, wenn wir sie lagern könnten“, so der Arzt.

Das Chaurjahari-Team hat Erfahrung im Impfen. Seit Jahren optimiert es die Betreuung von Müttern und Kindern. So impft das Team zweimal im Monat gegen Masern und Röteln, gegen Kinderlähmung, Tetanus und Pneumokokken. Zudem gegen Tuberkulose und Diphterie und die Japanische Enzephalitis. Die Impfstoffe werden kostenlos von der Regierung zur Verfügung gestellt; viele müssen ebenso wie Covishield gekühlt werden.

Die Gesamtsituation ist weiterhin schwierig. Einerseits haben viele Menschen in den Bergen Angst, bei gesundheitlichen Problemen das Krankenhaus aufzusuchen. Sie fürchten, sich dort mit dem Corona-Virus zu infizieren. Daher brechen Teams des Hospitals öfter als sonst zu Gesundheitseinsätzen in entlegene Dörfer auf. Und dort treffen sie auf Menschen, von denen viele verzweifelt sind. Viele Wanderarbeiter mussten im vergangenen Jahr nach Hause zurückkehren. Das Geld, das sie normalerweise aus dem Ausland schickten, fehlt den Familien jetzt.

Zudem breitet sich in verschiedenen Dörfern das Corona-Virus wieder aus. „Und bei den hiesigen Wohnverhältnissen ist es unmöglich, Covid-Infizierte zu Hause zu isolieren und in Quarantäne zu schicken“, so Dr. Caleb Budha. „Wir beten daher, dass die Situation sich nicht verschlechtert wie in Indien!“
4000 Euro kostet ein Impf-Kühlschrank für Chaurjahari. Bitte helfen Sie mit!

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Unser Spendenkonto:
Gossner Mission, Evangelische Bank
IBAN: DE35 5206 0410 0003 9014 91, BIC: GENODEF1EK1
Kennwort: Missionshospital - Kühlschrank

Fotos:
- Eine Krankenschwester in Chaurjahari untersucht ein Kleinkind.
- Dr. Caleb Budha bei einem Einsatz in einem der entlegenen Bergdörfer.
(Fotos: Chaurjahari-Team)


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