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Gossner Mission: Spendeneingang 2020 weiter erhöht

Corona-Nothilfe: SpenderInnen zeigen Solidarität mit den Schwachen

Die Gossner Mission schaut erneut auf ein außerordentlich gutes Spendenjahr zurück: 453.500 Euro gingen 2020 an Spenden und Kollekten ein. (Zum Vergleich: im Vorjahr waren es 425.700 Euro.) „Dieses Ergebnis verdanken wir der großen Hilfsbereitschaft unserer Unterstützerinnen und Unterstützer – gerade in diesem von der Corona-Pandemie geprägten Jahr“, betont Direktor Christian Reiser. Die Gossner Mission hatte im März 2020 einen Corona-Hilfsfonds eingerichtet, für den bis Ende des Jahres rund 100.000 Euro an Spenden eingingen. Daneben wurden auch neue Vorhaben unterstützt, etwa ein Bildungsprojekt in der in Nepal. Reiser: „Herzlichen Dank für das Vertrauen in unsere Arbeit!“


Als im März 2020 die weltweiten Partner der Gossner Mission die ersten Bilder und Berichte von verzweifelten Menschen sandten, beschloss das Werk sofort, einen Nothilfefonds aufzulegen und unverzüglich vor Ort zu helfen. Denn in Indien, Nepal, Sambia und Uganda traf der strenge Lockdown gerade die Ärmsten. Tagelöhner waren plötzlich ohne Arbeit, Händler durften ihre Läden nicht mehr öffnen, Busfahrer mussten zu Hause bleiben. Auch die Baustellen mussten schließen – und Hunderttausende Wanderarbeiter machten sich daraufhin zu Fuß auf den Weg nach Hause. Ohne jegliches Einkommen und ohne Sozialversicherung sahen sich die Menschen von Krankheit, aber auch von Hunger bedroht.

Zugleich signalisierten unsere Partnerkirchen und -organisationen, dass sie Unterstützung benötigten, um Lebensmittel und Wasserbehälter zu verteilen, Isolierstationen in den Krankenhäusern einzurichten und zusätzliches Personal einzustellen. Die Gossner Mission startete eine Spendenkampagne, für die bis Ende des Jahres rund 100.000 Euro eingingen. Weitere 100.000 Euro gingen von Landeskirchen, Kirchenkreisen und Gemeinden ein, so dass insgesamt rund 200.000 Euro für den Notfonds zusammen kamen.

„Dass die Spendenbereitschaft so groß war, obwohl sich auch in Deutschland viele Menschen um ihre Zukunft sorgen, das hat uns begeistert und dafür sind wir sehr dankbar“, so Direktor Christian Reiser. So habe die Gossner Mission gemeinsam mit ihren Partnern vor Ort schnell und gezielt helfen können. „Unser Werk steht mit seiner langen Erfahrung für Verlässlichkeit und Effektivität. Das honorieren unsere Unterstützer, indem sie uns Jahr für Jahr ihr Vertrauen schenken.“

Neben der Corona-Hilfe wurde Neues auf den Weg gebracht: In der Bergregion Mugu in Nepal begann die Gossner Mission gemeinsam mit ihrem langjährigen Partner vor Ort, der United Mission to Nepal (UMN), ein neues Projekt. Bei diesem geht es um Bildung, um Inklusion und die Förderung von Mädchen. Auch im sambischen Gwembe-Tal stehen Bildung und  Mädchenförderung im Mittelpunkt: Der Gossner-Partner KDF erhielt finanzielle Unterstützung, um Kinder und junge Leute im neuen Jugendzentrum zu betreuen. Weitere Spenden flossen in Projekte und Programme für Gesundheit, Dorfentwicklung, Frauenförderung und soziale Gerechtigkeit.
(Berlin, 2.02.2021)

Fotos:
- Christian Reiser 
-  Im Krankenhaus Chaurjahari in Nepal finden die Patienten schnelle Hilfe. Das Krankenhaus baut mit Gossner-Spendengeldern eine neue Isolierstation. 



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