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Gossner-Initiative: Lichtinstallation darf bleiben

Leuchtende Adventsandacht auf dem Bethlehemkirchplatz

Die Bethlehemskirche war vor rund 275 Jahren für die böhmischen Flüchtlinge errichtet worden, die in Berlin eine neue Heimat gefunden hatten. 100 Jahre später wirkte hier Pastor Johannes Evangelista Goßner. Er gründete von hier aus 1837 das erste evangelische Krankenhaus in Deutschland, die heutige Elisabeth Klinik, und sandte Missionare in alle Welt aus. Sie sollten den Armen das Evangelium und zugleich handfeste Hilfe bringen.

Die Bethlehemskirche aber wurde 1943 beschädigt und 1963 abgetragen. Nur ein Mosaik im Bodenpflaster erinnerte noch an das Bauwerk – bis der spanische Künstler Juan Garaizabal die Kirche 2012 wieder auferstehen ließ: maßstabsgetreu und auf den Grundmauern von 1737. Mit 21 Stahlpfeilern und acht Rundbögen, 30 Meter hoch und 60 Tonnen schwer. Gedacht war der Nachbau als temporäres Kunstwerk; zunächst für drei Monate. Dann wurde die Standzeit bis November 2013 verlängert.

Eine Initiative von Bethlehemskirchengemeinde, Gossner Mission und elf Berliner Geschichtsvereinen plädierte dann für den dauerhaften Verbleib – und setzte sich nun damit durch. Die Senatsverwaltung hat einen Zuschuss für die Sicherung des Kunstwerks in Aussicht gestellt.

Die Gossner Mission lädt zur Adventsandacht ein:
Am Donnerstag, 12. Dezember 2013, 18 Uhr.
Bethlehemkirchplatz in 10117 Berlin-Mitte, Mauerstraße/Ecke Krausenstraße.
(Dauer ca. 25 Min.)

Liturg: Pfarrer Dr. Ulrich Schöntube, Direktor der Gossner Mission
Predigt: Pfarrer Dr. Bernhard Felmberg
Böhmische Lesung: Marie Eleonore von Bredow
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