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Gossner-Delegation sichtet Wiederaufbau in Nepal

Lippische Landeskirche hatte Hilfsaktion nach Erdbeben unterstützt

Der Besuch der indischen Gossner Kirche und der Wiederaufbau in Nepal stehen im Mittelpunkt einer Reise, zu der eine kleine Delegation der Gossner Mission aufbricht. Mit dabei u.a.: der lippische Landessuperintendent Dietmar Arends, der von Pfarrer Uwe Wiemann aus Bad Salzuflen begleitet wird, sowie Gossner-Direktor Christian Reiser. Nach den schweren Erdbeben in Nepal im April 2015 hatte die Lippische Landeskirche die Hilfsaktion der Gossner Mission mit 25.000 Euro unterstützt. Darüber hinaus gingen zahlreiche Spenden und Kollekten von lippischen Gemeinden  und Einzelpersonen sowie durch die Aktion LIPPE HILFT ein. Der Wiederaufbau in Nepal ist nun abgeschlossen. Dies ist Anlass für den Landessuperintendenten, sich selbst ein Bild vom Einsatz der Gelder und der Lage vor Ort zu machen.


Gemeinsam mit ihrer nepalischen Partnerorganisation United Mission to Nepal (UMN) hatte sich die Gossner Mission bei ihrer Erdbebenhilfe auf die Bergregion Dhading konzentriert. Nach der Soforthilfe – bei der u.a. 500.000 Kilo Reis, 31.000 Liter Öl und 11.000 Kochtöpfe sowie 10.000 Zelte verteilt wurden – folgte der Wiederaufbau. Dabei wurden Wege und Straßen repariert, acht Hängebrücken und 43 Trinkwasseranlagen erneuert. Ein großer Teil der Hilfe floss zudem in den Wiederaufbau von Schulen und in die psychosoziale Begleitung traumatisierter Menschen in den zerstörten Bergdörfern.

Neben dem Besuch der betroffenen Region wird die Delegation Gespräche mit Projektleitern und mit dem Direktor der UMN, Joel Hafvenstein, führen.

Von Kathmandu aus reist die Gruppe zur Ev.-luth. Gossner Kirche in Indien weiter, zu der die Lippische Landeskirche enge Kontakte unterhält. Alljährlich wird hier am 2. November  feierlich der Ankunft der ersten Missionare gedacht. Landessuperintendent Dietmar Arends wird während des Festgottesdienstes in Ranchi die Predigt halten.

Vor wenigen Wochen erst war Arends zum neuen Vorstandsvorsitzenden des Dachverbandes der evangelischen Missionswerke in Deutschland gewählt worden. Als Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche arbeitet er seit vielen Jahren mit der Gossner Mission mit Sitz in Berlin und der Vereinten Evangelischen Mission (VEM, Wuppertal) zusammen, ebenso wie mit der Norddeutschen Mission (Bremen), deren Präses er ist.

Neben den Vertretern der Lippischen Landeskirche gehören Christa Olearius, Superintendentin des Kirchenkreises Emden, und Pfarrerin Hilke Osterwald aus Arle, Ostfriesland, zur Delegation.
(Berlin, 24.10.2018)

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