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Freiwillige aus Indien: Herzlich Willkommen!

„Ein Traum wird wahr!“

Lange mussten sie warten, doch nun sind die fünf Freiwilligen aus der indischen Gossner Kirche endlich in Berlin gelandet. Sie werden sich ein Jahr lang an unterschiedlichen Einsatzstellen in Deutschland engagieren: in Emden, Bad Salzuflen (Lippe) sowie in drei Berliner Stadtteilen. Beim Willkommenstag im Missionshaus wurden sie herzlich begrüßt und mit ersten Informationen versorgt. „Durch die Pandemie und verschärfte Einreisebestimmungen wurden wir lange Monate ausgebremst. Viel Geduld war gefragt. Umso mehr freuen wir uns, nun hier zu sein!“, so die Freiwilligen nach ihren ersten (sehr verregneten) Berlin-Eindrücken.

Heute konnten sich die fünf Freiwilligen aus der indischen Gossner Kirche beim Willkommenstag im Berliner Missionshaus gemeinsam über ihre ersten Eindrücke in Berlin austauschen. Am Flughafen in Ranchi waren sie von Familienmitgliedern und Freund:innen verabschiedet worden: „Sie haben uns geraten, noch einmal zum Himmel zu schauen“, erzählt Karuna lachend, „denn in Deutschland würden wir die Sonne die nächsten Monate nicht mehr sehen können.“ Rachel studiert Theologie, die Gossner Mission hat sie immer wieder dabei unterstützt, wie sie sagt, „jetzt möchte ich etwas von dieser Unterstützung zurückgeben“. In Indien traf sie in den letzten Jahren häufig Freiwillige aus Deutschland: „Ich habe immer gehofft, dass ich selbst einmal die Chance haben werde, in einer anderen Kultur zu leben – für mich wird gerade ein Traum wahr!“

Am Montag werden sich die fünf dann getrennt an ihre Einsatzorte begeben. Rachel Tirkey reist zur Ev. Kirchengemeinde Bad Salzuflen; Karuna Tigga wird sich in der Ev. Kirchengemeinde Berlin-Kaulsdorf engagieren. Die beiden werden vom Freiwilligenprogramm des Berliner Missionswerkes – und natürlich von den Beauftragten der gastgebenden Gemeinden – betreut. Über die Deutsch-Indische Zusammenarbeit (DIZ) kamen Suman Bhengra (Ev. KG Berlin-Alt-Wittenau), Ajay Bhengra (Indisches-Forum Mahatma Gandhi e.V. Berlin) und Roiyan Bolbondia (Ev. KG Wolthusen Emden) nach Deutschland. „Wir treten unser Freiwilligenjahr zwar über verschiedene Freiwilligen-Organisationen an, aber bei der Gossner Mission fühlen wir uns natürlich alle daheim“, lachen die fünf.

„Wir sind sehr froh, nach einem Jahr Pause wieder weltwärts-Freiwillige in Deutschland willkommen heißen zu können“, betont Gossner-Direktor Christian Reiser. „Unsere Arbeit lebt von der direkten Begegnung; diese ist auch im digitalen Zeitalter unersetzbar.“ Auch Julia Winter, im Berliner Missionswerk für die Inwärts-Freiwilligen zuständig, freut sich über die Ankunft der indischen Freiwilligen, denn „das Auf und Ab der letzten Monate war nervenaufreibend“.

Bei der Freiwilligenarbeit kooperiert die Gossner Mission mit dem Berliner Missionswerk, dem Verein Deutsch-Indische Zusammenarbeit e.V. und mehreren Gemeinden und Einrichtungen.
(Berlin, 5.11.2021)



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