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Dank Spenden: Hospital Chaurjahari hilft den Ärmsten

Nepal: Sozialfonds in Corona-Zeiten wichtiger denn je

Das kleine Hospital Chaurjahari in Nepal kümmert sich besonders um die Armen – auch und gerade in den Zeiten der Corona-Pandemie. Im Haushaltsjahr 2020/21 (jeweils von Juli bis Juli) wurden rund 1800 Patienten (mit anderen Krankheiten) aufgenommen, die ihre Behandlung nicht selbst bezahlen konnten. Hier griff der Sozialfonds, der von der Gossner Mission mithilfe von Spenden finanziert wird. So wurden 31.400 Euro für medizinische Behandlung aufgewendet; zudem 7200 Euro für die Ernährung von rund tausend mittellosen Patienten. Außerdem realisierte das Hospital auch wieder mehrere Gesundheitseinsätze in den Bergen, bei denen 7600 Menschen Hilfe und Beratung fanden (Kosten insgesamt: 17.000 Euro).


„Bei uns im Hospital Chaurjahari wird niemand abgewiesen!“, betont Geschäftsführer Dil Giri im Zusammenhang mit der Vorlage des Haushaltsberichts 2020/21. „Wir kümmern uns um jeden, der Hilfe braucht.“ Möglich wird das durch den Sozialfonds, der seit vielen Jahren von der Gossner Mission getragen wird.

Gerade jetzt in Pandemie-Zeiten sind besonders viele Patienten auf diese Art der Unterstützung angewiesen. Denn die erzwungene Rückkehr vieler nepalischer Arbeitskräfte aus dem Ausland einerseits und mehrere Lockdowns in Nepal anderseits haben dazu geführt, dass viele Menschen ohne Einkommen sind und nicht mehr wissen, wie sie ihre Familie ernähren sollen. Die Zahl derer, die unter Mangelernährung und entsprechenden gesundheitlichen Folgen leiden, hat zugenommen. „Und diese Menschen können auch ihre Krankenhaus-Rechnungen nicht mehr bezahlen“, so Dil Giri.

Das kleine Krankenhaus hilft. Bei Grippe und Magen-Darmerkrankungen, bei Zahnschmerzen, Unfall-Folgen und Schwangerschaftsproblemen. Zudem gehen kleine Teams des Krankenhauses Chaurjahari in entlegene Dörfer, um aufzuklären, zu beraten und zu behandeln. Health Camps nennt man diese Einsätze, bei denen Hospital-Mitarbeitende oftmals Pakete voller Medikamente und auch Lebensmittel über weite Strecken hinweg zu Fuß schultern müssen, da die Bergdörfer anders nicht zu erreichen sind.

Eine weitere wichtige Hilfe für junge Familien in den Bergen ist die Aktion Babykleidung, bei der Neugeborene ein neues, vor Ort genähtes Kleidungsset erhalten. Im jüngsten Haushaltsjahr wurden dafür 7000 Euro aufgewandt – ebenfalls aus Spendenmitteln.

Darüber hinaus ist das Hospital Chaurjahari Corona-Zentrum für fünf Distrikte in den Bergen. Auch hier hilft die Gossner Mission dank zahlreicher Spenden für die Corona-Nothilfe. „Allen Spenderinnen und Spendern ganz herzlichen Dank! Ohne diese Unterstützung wäre unsere Arbeit so nicht möglich“, so der Geschäftsführer.
(Berlin, 19.08.2021)

Fotos: Aktion Babykleidung/ Einsatz in den Bergen (Fotos: Hospital Chaurjahari)

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