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Corona: Weltweites Gebetsnetz für Menschen in Nepal

In Angst vor Krankheit, Überschwemmung und Erdrutschen

Inmitten der Corona-Pandemie lädt die UMN –  die langjährige Gossner-Partnerorganisation in Nepal –  alle UnterstützerInnen ein, sich einer weltweiten Gebetsgemeinschaft anzuschließen. „Bitte beten Sie täglich mit uns, dass die MitarbeiterInnen und NachbarInnen unserer Krankenhäuser sowie alle Menschen in Nepal vor dem Virus geschützt sind und keine Angst haben müssen“, bittet UMN-Direktor Joel Hafvenstein. Die Krankheit breite sich immer stärker im Land aus. Tägliche Gebetszeit in Nepal soll 15 Uhr sein.

Zahlreiche Gebetsanliegen hat die United Mission to Nepal (UMN) zusammengetragen. Im UMN- Krankenhaus in Okhaldhunga sind vor wenigen Tagen auf Anordnung der Distriktregierung die ersten COVID-19-Patienten eingeliefert werden. Dies habe im Ort für erhebliche Beunruhigung gesorgt, betont  Direktor Joel Hafvenstein (Foto). Man habe zusagen müssen, einen Zaun zwischen der  Isolierstation und der Gemeinde zu errichten. 

Covid-19 breite sich mit mehr als 16.500 Infektionen weiter über ganz Nepal aus. „Die Todesrate steigt bisher noch nicht so stark wie in vielen anderen Ländern“, so Hafvenstein. Doch die Pandemie, die Monate des Lockdowns und damit einhergehend der finanzielle und familiäre Druck, der auf den Mitarbeitenden in den Krankenhäusern laste, habe große Sorgen und Ängste ausgelöst. Hafvenstein:  „Wir beten dafür, dass Nepal vom Schlimmsten verschont bleibt. Und wir beten für das medizinische Personal, das daran arbeitet, den Kranken Hilfe und Heilung zu bringen.“

Zudem leidet Nepal wieder unter heftigen Monsunregenfällen. Durch Überschwemmungen gab es bereits mehr als 60 Tote im Land. In der Region Bajhang verloren Hunderte Menschen durch Erdrutsche ihr Zuhause; einige sind noch immer abgeschnitten und warten auf Hilfe. „Lasst uns auch für diese Menschen beten“, so Hafvenstein. „Wir wollen uns täglich Zeit nehmen, um Gottes Hilfe für unsere Arbeit in Nepal zu erbitten. Hier vor Ort tun wir dies täglich um 15 Uhr. Unsere Freunde weltweit bitten wir, sich uns entweder um die entsprechende Zeit im jeweiligen Land anzuschließen - oder aber, wann immer es ihnen möglich ist.“ 
(Berlin, 15.07.2020)

Fotos von: UMN (oben), Gerd Herzog (unten) 

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