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Corona: Nepal schließt erneut die Schulen

Gossner Mission unterstützt Krankenhäuser in den Bergen

Erneut breitet sich das Corona-Virus in Nepal und Indien rasant aus. Nepal schließt seine Schulen daher vorerst bis Ende Januar. Das gab ein Sprecher des Bildungsministeriums bekannt. Die Behörden wollen mit den Schulen verstärkt zusammenarbeiten, um Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren zu impfen. Während der Pandemie waren die Schulen insgesamt mehr als ein Jahr lang geschlossen. Darunter litten vor allem die Kinder aus ärmeren Familien. „Diese haben oft weder die Geräte noch zuverlässigen Zugang zur Stromversorgung oder zum Internet, um am Fernunterricht teilnehmen zu können“, so eine Sprecherin der Gossner-Partnerorganisation UMN in Kathmandu. „In anderen Fällen müssen Kinder ihren Eltern bei der Arbeit helfen, damit die Familien über die Runden kommen. Diese Entwicklung verschärft sich.“


In Nepal sind seit Dienstag öffentliche Ansammlungen von mehr als 25 Menschen verboten. Außerdem dürfen Menschen, die nicht geimpft sind, nicht mehr Hotels, Restaurants und Kinos besuchen. Nach offiziellen Angaben sind 37 Prozent der Menschen in Nepal zweifach geimpft. Lange Zeit litt das Land darunter, nicht genügend Impfstoff zu erhalten. Ende des vergangenen Jahres sagten dann jedoch die Nachbarländer Indien und China Unterstützung zu.

Über ihren Corona-Nothilfefonds unterstützt die Gossner Mission in Nepal die Aufklärungs- und Gesundheitsarbeit des Bergkrankenhauses Chaurjahari und der beiden Krankenhäuser ihrer Partnerorganisation UMN (United Mission to Nepal). Zusätzlich sandte sie im vergangenen Jahr Mittel in Höhe von 22.000 Euro an die öffentlichen Gesundheitseinrichtungen im Mugu-Bergdistrikt. Finanziert wurden damit Materialien zur Behandlung von COVID-19 Erkrankungen, wie etwa Sauerstoff-Konzentratoren und -Flaschen, Hygiene- und Schutzmaterial, Tests und Medikamente – und auch die Präventionsarbeit in dieser Bergregion.

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(Berlin, 13.01.2022)

Foto: Sauerstoff für die Bergregionen. (Foto: HDCS)



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