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Corona-Hilfe: Lebensmittel für "Martha-Familien"

Lehrmaterialien und neue Bilderbücher – auch digital

Die Martha-Kindergärten der Gossner Kirche kümmern sich voller Engagement um ihre Schützlinge – auch wenn Schulen, Colleges und Kindergärten in Indien pandemiebedingt seit rund einem Jahr geschlossen sind. Die Teams verteilen Spielsachen und Malbücher sowie Lebensmittel an die Familien. Zudem wird Material für digitales Lernen erstellt und per Whatsapp verschickt. „Martha-Care“ in Corona-Zeiten: finanziert von Gossner Mission und PATRIZIA Foundation. „Herzlichen Dank allen Unterstützerinnen und Unterstützern!“, betont Koordinatorin Nishi Horo (Foto). 

Aufgrund der Pandemie sind in Indien Schulen, Colleges und Kindergärten seit rund einem Jahr geschlossen. Nur für die Abschlussklassen wird Präsenzunterricht angeboten.

Die drei Martha-Kindergärten der Gossner Kirche wollen ihre Schützlinge in dieser Zeit nicht alleine lassen. Sie verteilen zunächst Spielsachen und Lebensmittel; in einem zweiten Schritt werden Lehrmaterialien wie Bilderbücher und Zeichenhefte neu erstellt, die den Lebensstil der Adivasi (indigene Bevölkerung) thematisieren. 

„Die Bücher, die es in Ranchi zu kaufen gibt, sind für Kinder aus den Dörfern nicht geeignet“, betont Gossner-Mitarbeiter Mukut Bodra. „Wir dagegen schaffen Inhalte, mit denen die Kinder etwas anfangen können. Zum Beispiel Mangos malen – nicht Früchte wie Pfirsiche oder Pflaumen, die sie gar nicht kennen.“ Die digitalen Inhalte werden über WhatsApp oder andere soziale Medien an die Eltern gesendet. Gossner Mission und PATRIZIA Foundation unterstützen das Projekt mit rund 18.000 Euro. 
(Berlin, 18.02.2021)

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