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Chaurjahari: „Konnten viele Menschenleben retten“

Krankenhaus in den Nepals Bergen sagt DANKE

78.000 Patienten in der Ambulanz, 1000 Entbindungen und 3100 Operationen: Zum Abschluss des Jahres 2021 bedankt sich das Berghospital Chaurjahri (Nepal) herzlich bei den Spenderinnen und Spendern der Gossner Mission für alle Unterstützung und Ermutigung. „Wir konnten viele Menschen retten, darunter COVID-19-Patienten – und dies verdanken wir erneut auch Ihren Spenden!“, so das Chaurjahari-Team. Die heftige COVID-19-Welle im Sommer 2021 hatte zu großer Verzweiflung in Nepal geführt; es fehlte damals an Sauerstoff und an Medikamenten. Neben der Bekämpfung der Pandemie nimmt das Hospital Chaurjahari zurzeit vor allem die Mutter-Kind-Gesundheit in den Blick. Auch hier hilft die Gossner Mission.


„78.000 Patienten konnten wir ambulant behandeln, 1000 Entbindungen durchführen und 3100 Operationen vornehmen“, betont das Chaurjahari-Team in seinem Schreiben an die Gossner Mission im Dezember 2021.

Und das Team blickt zurück: „Im Frühsommer wurde unser Land von der zweiten COVID-19-Welle heimgesucht. In ganz Nepal herrschte ein großer Mangel an Sauerstoffgeräten. Auch wir waren betroffen.“ Das Hospital, das von der Regierung zum Corona-Zentrum für vier Bergdistrikte ernannt worden war, kämpfte verzweifelt um das Leben der Patienten. Über Wochen hinweg mussten die schweren Sauerstoffflaschen mühsam über Stock und Stein nach Chaurjahari transportiert werden. Die Gossner Mission half damals mit Mitteln aus ihrem Corona-Nothilfefonds.

Mittlerweile konnte im Krankenhaus eine Sauerstoffanlage installiert werden, so dass die langen Transportfahrten nach Nepalgunj, wo der Sauerstoff geholt werden musste, nun entfallen. „Das spart eine Menge Geld und Zeit.“ Im Rahmen der Pandemie-Bekämpfung erhielt das Hospital Chaurjahari zudem neues Fahrzeug, das eine große Hilfe für den Transport von Medikamenten und für Besuche in entlegenen Gesundheitsstationen darstellt.

Auch stellte Chaurjahari zusätzliches Personal für sein neues Corona-Isolierzentrum ein – und bildete zudem sechs Krankenschwestern zu qualifizierten Geburtshelferinnen aus, die nun in entlegenen Gebieten arbeiten und dort Entbindungen vornehmen. Die Mutter-Kind-Gesundheit ist schon seit Jahren eines der zentralen Themen des Berghospitals. „Auch hier gilt unser besonderer Dank den Spenderinnen und Spendern in Deutschland! Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung, Ermutigung und Gebete. Wir wünschen Ihnen ein gutes neues Jahr 2022!“
(Berlin, 27.12.2021)

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