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Berlin: Lesung mit Jacinta Kerketta

Jacinta Kerketta, aus dem indischen Bundesstaat Jharkhand, gehört zu den Adivasi, den indigenen Völkern Indiens. Sie gehört zu den ersten Adivasi-Frauen, die Gedichte schrieben und diese dann auch veröffentlichten. Sie versteht es, den tiefsten, unterschwelligen, unausgesprochenen Empfindungen sprachlich und bildhaft Gestalt zu verleihen. Am Donnerstag, 14. Juni 2018, 19 Uhr, liest sie aus ihren Gedichtbänden in der Missionsbuchhandlung, Georgenkirchstr. 70, 10249 Berlin-Friedrichshain. Jacinta Kerketta wird von ihrem deutschen Übersetzer Johannes Laping begleitet. Die Lesung erfolgt zweisprachig: in der Originalsprache Hindi und in der deutschen Übersetzung.

Bereits 2016 war sie mit ihrem ersten Gedichtband „Glut“ auf Lesereise in Deutschland, 2018 ist ihr zweites Buch „Tiefe Wurzeln“ erschienen, in dem die Hindi-Originaltexte neben den deutschen Übersetzungen stehen.

Die Adivasi die Ureinwohner Indiens. 80 bis 90 Millionen von ihnen leben auf dem Subkontinent, die meisten in den östlichen Bundesstaaten. Ihr Territorium ist wegen Eisenerz-, Kohle- und Uranvorkommen bei der Wirtschaft begehrt, viele Adivasi werden dazu gedrängt, ihre Heimat zu verlassen. Bis heute fühlen sie sich in der indischen Gesellschaft nicht angekommen, sondern ausgebeutet und systematisch benachteiligt.

Donnerstag, 14. Juni 2018, 19 Uhr, Missionsbuchhandlung, Georgenkirchstr. 70, 10249 Berlin-Friedrichshain (Tram M4 und Bus 200 u. 142 "Am Friedrichshain").
 
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