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Abschied: Dankbarer Blick zurück

„Der liebe Gott hat schon gewusst, wenn er an die Spitze setzte“

„Es ist gut, Verantwortung zum richtigen Zeitpunkt abzugeben“, betonte der langjährige Vorsitzende der Gossner Mission, Harald Lehmann, anlässlich seiner Verabschiedung in der Herbstsitzung des Kuratoriums, in Bad Salzuflen. „Wenn jüngere Menschen da sind, die gestalten wollen und können, sollten sie die Chance bekommen“, so Lehmann. Seine Unterstützung für die Gossner Mission gehe natürlich weiter – auch ohne offizielle Aufgaben in den Gremien des Werkes. Der 71-Jährige: „Ich blicke mit einem Herzen voller Dankbarkeit zurück.“


In der Sitzung des Kuratoriums im Juni 2020 in der Berliner Bartholomäuskirche hatte Harald Lehmann seinen Rückzug aus allen Ämtern für den Herbst angekündigt.

In dieser Herbstsitzung nun in Bad Salzuflen  (Foto unten: mit Pfarrer Uwe Wiemann in Bad Salzuflen) blickte er zurück. Etwa auf manche schwierige Sitzungen in den früheren Jahren, die aber meist dann doch im so oft beschworenen „Gossner-Geist“ gut und harmonisch geendet hätten.

Zurück blickte er auch auf seine (erste) Wahl zum Vorsitzenden in 2006. Die Gossner Mission befand sich damals in äußerst schwieriger finanzieller Lage, und der damalige Direktor Tobias Treseler hatte kurz zuvor angekündigt, nach Lippe zurückzukehren. Viele Insider, so Lehmann, hätten der Gossner Mission das Überleben damals nicht zugetraut. Der Start in den Vorsitz und auch die folgenden Jahre hätten wahrlich leichter sein können…

„Dass wir durch diese Zeiten gut durchgekommen sind, halte ich für ein ziemliches Wunder“, bestätigte Oda-Gebbine Holze-Stäblein, Vorstandsmitglied und frühere Regionalbischöfin im Sprengel Ostfriesland. Und sie ergänzte unter dem Beifall aller: „Der liebe Gott hat schon gewusst, wen er damals an die Spitze der Gossner Mission gesetzt hat. Danke!“

Zuvor bereits hatte der Vorsitzende einen Videogruß für die weltweiten Partner der Gossner Mission aufgenommen: „Ich hatte das Glück, viele Länder besuchen zu können, die mit der Geschichte der Gossner Mission und der gegenwärtigen Arbeit zu tun haben“, betont darin  der 71-Jährige. „Wir tauschten Gedanken und Gebete aus, und viele Male konnte ich die Grüße der Mitchristinnen und Mitchristen aus Deutschland überbringen“, so Harald Lehmann an die Partner gewandt. „Es war mir eine Ehre, in Ihren Kirchen zu predigen und zum Gespräch eingeladen zu werden. Oftmals auch ganz privat.“

Hier sehen Sie den Abschiedsgruß im Video (4,59 min., englischsprachig) >>

Hier lesen Sie den Text der Botschaft an die Partner  (PDF) >>


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