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Herzlich Willkommen in meinem Reiseblog
 
 
Liebe Gossner-Freunde,

rund zehn Tage lang werde ich unsere Partnerkirche in Indien, die Gossner Kirche, besuchen. Es handelt sich um einen Arbeitsbesuch – und trotzdem wird sicherlich Zeit sein, interessante Eindrücke und Neuigkeiten aufzunehmen. Begleiten Sie mich doch einfach. Ich freue mich schon auf Ihre Rückmeldungen.

Ihr
Ulrich Schöntube
 
 

24./25. 1. Delhi-Berlin: Dr. Ayurveda

Pünktlich war ich gestern Morgen auf dem Flughafen in Delhi. Da die großen Europaflüge meist nachts abgehen, war wenig los. So war ich schnell durch die Kontrollen gekommen und schlenderte durch den Transitbereich. Da machte ich eine schöne Entdeckung. Es gibt dort einen Ayurvedatempel. Man kann dort Tücher, Salben und Öle erstehen. Auch gibt es einen Heilbassin mit Wasser, in dem Lotusblumen schwimmen. Dahinter musizieren live zwei Musiker mit Tabla und einem Instrument, dessen Name mir nicht bekannt ist. Es sieht aus und funktioniert so ähnlich wie ein Zymbanon, ein ungarisches Volksinstrument. Es gibt sogar einen Ayurveda-Doktor, der eine Sprechstunde anbietet. Das läuft offenbar nicht so. Denn er sitzt an seinem Tisch und löst gelangweilt ein Soduku. Vielleicht ein ayurvedisches Zahlenmuster? In dem Tempel drängen sich westliche Touristen. Die Krone indischer ganzheitlicher Heilkunst ist im Kommerz dem westlichen Wellnessbedürfnis angepasst worden. Das entspricht wohl auch einem Indienbild des Westens.

Dann ging der Flug los. An einem Fensterplatz konnte ich auf die schneebedeckten pakistanischen Berge sehen. Leider hatte der Abflug anderthalb Stunden Verspätung. (schon wieder Air India !) So verpasste ich meinen Anschluss in Frankfurt und kam erst mitten in der Nacht wieder zu Hause an.
 
 
 
 
Heute morgen mussten natürlich gleich die Kleidchen ausprobiert werden.

Mit diesem Bild möchte ich mich verabschieden.
Herzliche Grüße ihnen allen!
Ihr jetzt ganz schön ayurvedabedürftiger
Ulrich Schöntube