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UMN: Entwicklung Nepals vorangetrieben

Die Gossner Mission war ab 1968 Mitglied der ökumenischen „United Mission to Nepal (UMN)“ und entsandte regelmäßig Personal in das Land.

Die Geschichte der UMN begann mit der Geschichte der Missionare, die das bis 1952 völlig isolierte Land bereisten und dann nach Mitteln und Wegen suchten, um hier mit der Arbeit zu beginnen. Mutige Männer und Frauen gelangten über die indisch-nepalische Grenze auf abenteuerlichen Reisen durch Malaria verseuchten Dschungel und unwegsames Bergland, wo sie mit einfachsten Mitteln eine Gesundheitsstation errichteten.

Später gehörten zur UMN zeitweise mehr als 300 ausländische Mitarbeiter/innen, mehr als 2000 nepalische Angestellte und eine große Zahl unterschiedlicher Projekte in vier Fachgebieten: Industrieentwicklung, Gesundheit, Bildung und ländliche Entwicklung. Die UMN expandierte in neue Fachrichtungen und leistete Pionierarbeit.

Von Anfang an war es der „United Mission to Nepal“ mit ihren 52 Mitgliedsorganisationen nicht erlaubt, zu predigen oder Kirchen zu gründen. Die Missionare und Missionarinnen gaben Zeugnis, indem sie ihren Glauben in der Nachfolge Jesu Christi lebten. Sie nahmen am Leben der örtlichen Gemeinden teil, hatten aber nie Leitungsfunktionen inne. So entstanden personell und finanziell unabhängige christliche Gemeinden, die sich nicht auf europäische oder amerikanische Denominationen berufen.

Heute hat sich die UMN stark verschlankt. Sie arbeitet in fünf Schwerpunktregionen, so genannten „Clusters“ in verschiedenen Teil des Landes. In diesen Regionen gestaltet sie die Arbeit „im Kleinen“ so, wie sie früher landesweit gearbeitet hat.

Zu unseren Partnern in Nepal gehören heute u.a. auch der Nationale Christenrat (NCCN) und der Verein christlicher junger Frauen (YWCA).