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Nepal auf einen Blick

Ländername: Nepal

Staatsform: Repulik

Hauptstadt: Kathmandu (1,1 Mio. Einwohner)

Verwaltungsstruktur: Fünf Entwicklungsregionen, 75 Distrikte, 58 Städte, knapp 4000 Landgemeinden. Dezentralisierte Verwaltung mit Dorf-, Stadt- und Distrikträten

Staatsoberhaupt und Regierungschef: Präsident ist Ram Baran Yadav seit dem  23. Juli 2008. Nach dem Rücktritt von Premierminister Girija Prasad Koirala (Nepali Congress) am 26. Juni 2008 sind Anläufe zu einer neuen Regierungsbildung gescheitert.

Parlament: Verfassungsgebende Versammlung (im April 2008 gewählt)

Gründung: 1768 nach militärischer Eroberung durch den Begründer der Shah-Dynastie als Königreich geeint; Nepal war nie Kolonie.

Fläche: 147.181 qkm

Grenzen: zu China und Indien

Klima: Monsunklima, im Norden durch Höhenlage gemildert (0° bis -20°C), hohe Niederschläge im Sommer
(25° bis 32°C)  
 
Bevölkerung: 28,287 Mio. Einwohner (2006, geschätzt), rund 75 ethnische Gruppen indo-arischen und tibeto-birmanischen Ursprungs

Sprachen: Nepalesisch ist offizielle Nationalsprache; daneben rund 50 Minderheitensprachen beziehungsweise -dialekte

Religionen: etwa 80% Hindus, 15% Buddhisten, 3% Moslems, 2% Christen
 
Stadtbevölkerung: 15,3 % (2004)

Altersstruktur: 0-14 Jahre: 38,7 %; 15-64 Jahre: 57,6 %; 65 Jahre und mehr: 3,7 % (2006, geschätzt)
 
Bevölkerungswachstum: 2,17 % (2006, geschätzt)

Geschlechterverhältnis: Geburt: 1,05 männlich/weiblich; unter 15 Jahre: 1,07; 15-64 Jahre: 1,06; 65 Jahre und mehr: 0,95; Bevölkerung insgesamt: 1,06 (2006, geschätzt)

Wirtschaft: Das Land ist ein von Subsistenzwirtschaft geprägter Agrarstaat. Die Landwirtschaft beschäftigt 75% der Erwerbstätigen. Das größte Entwicklungspotenzial des Landes ist die bisher weitgehend ungenutzte Wasserkraft. Auch der vor dem Bürgerkrieg florierende Tourismus birgt noch große Wachstumspotentiale. Eine - abgesehen vom Terai-Tiefland im Süden - äußerst ungünstige Topografie und Siedlungsstruktur erschweren die Entwicklungsanstrengungen. Der Bürgerkrieg beschädigte das Vertrauen von Investoren und Touristen. 90% aller Unternehmen sind Kleinbetriebe, die einen wichtigen Beitrag zur Beschäftigung leisten, aber nur 4% zum Bruttoinlandsprodukt beitragen. Öffentliche Großunternehmen, staatlicherseits subventioniert, sind ein Hindernis für den freien Wettbewerb.