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Die Gesellschaftsbezogenen Dienste

Zu den Menschen gehen, ihnen zuhören, sich auf die Seite der Ausgegrenzten und Benachteiligten stellen, sie unterstützen in ihrem Kampf um Identität, Würde und Menschlichkeit – das macht die Arbeit der Gesellschaftsbezogenen Dienste der Gossner Mission aus.

Wichtig ist dabei, mit den Menschen vor Ort gemeinsam zu handeln, ihnen beizustehen in konkreten Situationen, wenn sie zu Opfern rapider sozialer Veränderungen werden, und diese Menschen zu unterstützen in ihren lokalen Aktionen. Dabei geht es um Befähigung („Empowerment“) und um das Gewinnen neuer Kräfte durch Selbst-Organisation („community organising“) und durch Netzwerkbildung. Zugleich werden die Ursachen des Unrechts kritisch analysiert und gemeinsam politische Forderungen und Alternativen erarbeitet. Die gerechte Teilhabe der Benachteiligten in unserer Gesellschaft ist das Ziel.

So engagieren sich die Gesellschaftsbezogenen Dienste der Gossner Mission zurzeit vor allem in (meist gemeindlichen) »Hartz IV«-Gruppen und in Kampagnen gegen Armut in Deutschland; sie richten Solidaritätskonferenzen aus und wirken mit im weltweit tätigen „Kirchlichen Dienst im städtischen und ländlichen Bereich“ („Urban Rural Mission“). Auch mahnen sie immer wieder die soziale Verantwortung der Kirche in Deutschland an.

Dies alles in der Überzeugung, dass durch solidarisches Handeln mit den Unterdrückten der Glauben dauernd herausgefordert und die Kirche erneuert wird.