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Herzlich Willkommen in meinem Reiseblog
![]() Liebe Gossner-Freunde,
rund zehn Tage lang werde ich unsere Partnerkirche in Indien, die Gossner Kirche, besuchen. Es handelt sich um einen Arbeitsbesuch – und trotzdem wird sicherlich Zeit sein, interessante Eindrücke und Neuigkeiten aufzunehmen. Begleiten Sie mich doch einfach. Ich freue mich schon auf Ihre Rückmeldungen. Ihr Ulrich Schöntube 24./25. 1. Delhi-Berlin: Dr. Ayurveda
Pünktlich war ich gestern Morgen auf dem Flughafen in Delhi. Da die großen Europaflüge meist nachts abgehen, war wenig los. Ich schlenderte umher. Da machte ich eine schöne Entdeckung. Es gibt dort einen Ayurvedatempel. Sogar einen echten Ayurveda-Doktor, der eine Sprechstunde anbietet. Das läuft offenbar nicht so. Denn er sitzt an seinem Tisch und löst gelangweilt ein Soduku.22.1. Keine Angst vor Geistern
Als ich heute früh um sieben aufwachte, lief bereits der erste Morgengottesdienst. Alle Gottesdienste werden per Lautsprecher übertragen. So schallte der Gesang des Chors über den Compound. Ich packte ein wenig. Im zweiten Gottesdienst sollte die Taufe von „Madja“ stattfinden, der Tochter von Alex und Idan.21.1. Konversion - alles ändert sich!
Heute Morgen war ich pünktlich um zehn Uhr im Theologischen College. Vor allem hier – das fällt mir bei diesem Besuch besonders auf – dauert es immer lange, bis die Veranstaltung beginnen kann. Wie in jedem Jahr bin ich eingeladen einen Vortrag für die Studenten zu halten.20.1. Nur scharfes essen macht klug!
Heute war ein Tag mit Sitzungen. Um ehrlich zu sein, es war auch etwas frustrierend. Da half nur ein „Parampara“. Mit diesem lustigen Wort nennt man hier Dinge die Tradition haben. Tradition ist seit einigen Jahren, dass ich mit Jinit Surin, einer Sekretärin aus der Kirchenleitung, ein Glitzerkleid für unsere Mädels besorge. Aber der Reihe nach. Ranchi 19.1. Endlich: Wasser aufs Haupt
Auf den Straßen ist morgens viel los. Durch einen großen Strom von neuen Kleinwagen - die Neuwagen haben um 50% zugenommen seit letztem Jahr – Rikschafahrern, Fussgängern und voll besetzten Motorrikschas bahnt sich unser Auto den Weg. Wir fahren Richtung Süden. Unsere erste Station heißt Govindpur. Die Studenten empfangen uns mit dem traditionellen Ritus. Endlich ein Empfang: Wasser aufs Haupt. Ranchi 18.1. - Das Rote Päckchen
Heute habe ich bei Sujit Canton zu Abend gegessen. Er hatte offenbar als er uns besuchte, unsere älteste Tochter beim Frisieren beobachtet. Er überreicht mir ein rotes Päckchen mit Zopfgummies und bunten Spangen. Ich werde ein Held sein, wenn ich nach Hause komme.![]() Ranchi, 17.1. - Lehm und Bibel
Mein Tagwerk begann heute Morgen im Marthakindergarten. Die Kinder, deren Eltern Tagelöhner und Rikschafahrer sind, trugen alle dicke Wollmützen. Ein heiterer Anblick. Erst war es recht steif und ein Kind weinte sogar vor Angst. Meine Mädels wären in einer solchen Situation bestimmt auch recht zurückhaltend.Ranchi, 16.01. - Zarter Frauengesang und Gespräche
Heute Morgen trat ich nach dem Frühstück vor das Haus. Seidene Luft empfing mich, herrlich schien die Sonne. Endlich etwas Wärme. Zarter Frauengesang eines Chorals schwebte dahin. Bei einem Blick über den Zaun sah ich im benachbarten Lehrerinnen-College eine züchtige Versammlung.Ranchi, 15.01.: Das ist kein Urlaub
Heute Morgen ging es um 6.00 Uhr los. Das ist in Deutschland kurz nach Mitternacht. Beim schweigenden Rühren im Tee nach dieser kurzen Nacht wurde selbst dem letzten Zipfel in mir klar: Das ist kein Urlaub.Delhi, 14.01. - Incredible India
Da war er wieder der Slogan. Indiens Werbespruch, der sich über all findet, sogar auf der Zollerklärung, die man bei der Einreise ausfüllen muss: "Unglaubliches Indien".Berlin, 13.01.2012 - Am Morgen alles wie immer
Berlin, 12.01.2012 - Zu viele Kilo
Wie schön ist es, das neue Jahr mit ökumenischen Begegnungen zu beginnen. Am Freitag geht es los nach Indien. Ich freue mich schon auf die herzliche Willkommenszeremonie. |
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