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Uganda: Bienen schützen Bauern vor Elefanten
Ernährung sichern, Menschen und Dörfer schützen, zum Erhalt der Schöpfung beitragen: Zu Pfingsten bittet die Gossner Mission um Spenden für ein ganz besonderes Projekt. „Bauern in den Dörfern am Murchison-Falls-Nationalpark in Uganda leiden darunter, dass ihre Felder und Häuser immer wieder von Elefanten heimgesucht werden“, erläutert Afrika-Koordinator Dr. Volker Waffenschmidt. „Wir wollen die Menschen schützen und stärken – und die Tiere nicht gefährden!“ Wie das gehen soll? Mit einem Pilotprojekt, das zunächst den Kauf von 320 Bienenkörben vorsieht. Denn: „Elefanten fürchten sich vor Bienen!“
(Berlin, 18.05.2021)
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Nepal: Corona-Lage spitzt sich weiter zu
In Nepal spitzt sich die Corona-Situation immer mehr zu. Theoretisch gibt es 1600 Intensivbetten im Land (800 mehr als vor der Pandemie), doch von diesen sind bereits jetzt mehr als 1300 belegt. „Ähnlich verhält es sich mit den Beatmungsgeräten“, teilt Thomas Meier von der Krankenhaus-Trägergesellschaft HDCS mit. „Die meisten Krankenhäuser nehmen keine Covid-Patienten mehr auf, da sie keine gesicherte Sauerstoffversorgung haben.“ Und weiter: „Auch das Bergkrankenhaus Chaurjahari ist am Limit!“
(Berlin, 17.05.2021)
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Trauer: Alt-Bischof Nirmal Minz verstorben
Die Gossner Mission trauert um Dr. Nirmal Minz, den früheren Bischof der Nordwest-Gossner Kirche in Indien. „Mit ihm verliert die Gossner-Gemeinschaft eine wichtige Persönlichkeit, einen Pionier und visionären Diener Gottes“, betont Direktor Christian Reiser. Minz hatte 1971 das Gossner College in Ranchi gegründet, wo zum ersten Mal in der Geschichte Indiens Unterricht in indigenen und lokalen Sprachen angeboten wurde. 1977 hatte sich unter seiner Führung die Nordwest-Diözese von der Gossner Kirche abgespalten, um selbständig zu werden. Der 94-Jährige erlag am 5. Mai einer COVID-19-Erkrankung. Dular Lakra, der amtierende Bischof der Nordwest-Gossner Kirche, war am 23. April ebenfalls ein Opfer der Pandemie geworden.
(Berlin, 7.05.2021)
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Corona: Fürbitt-Gottesdienst für Indien und Nepal
Auf Grund der dramatischen Entwicklung in Indien und Nepal hat sich die Gossner Mission kurzfristig entschlossen, einen Fürbitt-Gottesdienst für Menschen in Indien und Nepal auszurichten. Unter dem Motto „Rufe mich an in der Not“ findet dieser am Sonntag, 9. Mai, 16 Uhr, im Livestream in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche statt. Mitwirkende sind u.a.: die Berliner Regionalbischöfin Ulrike Trautwein, Gossner-Direktor Christian Reiser und das BlueChurch Jazz Ensemble. Aus Indien und Nepal werden Situationsberichte eingespielt. Gossner-Freunde aus ganz Deutschland lesen Fürbitten, darunter die Ärztin Dr. Elke Mascher (81), die regelmäßig zu Einsätzen nach Nepal aufbricht und die 2018 im ZDF mit dem „Goldenen Ehrenherz“ ausgezeichnet wurde.
(Berlin, 5.05.2021)
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Indien: Menschen warten vergeblich auf Hilfe
Leere Straßen, geschlossene Läden: Gespenstische Stille herrscht auf den Straßen der Millionenstadt Ranchi. Tausende Familien sind an Corona erkrankt – und warten auf Hilfe. „Die Verzweiflung hat hier jede Familie erfasst“, sagt Gossner-Mitarbeiter Mukut Bodra. Denn wie überall in Indien sind die Kliniken überfüllt, das Personal ist am Limit, es fehlt an Sauerstoff und an Intensivbetten. „Im Bundesstaat Jharkhand ist Ranchi der Hotspot der Infektionen. Doch die Pandemie dringt nun auch in die Dörfer vor.“ Auf dem Friedhof der Gossner Kirche werden täglich bis zu zwölf Menschen beerdigt. „Sonst sind es höchstens zwei in der Woche.“
(Berlin, 3.05.2021)
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